TASSOs Erfahrung mit den Büroschnauzen

Seit mehr als 35 Jahren gehören die vierbeinigen Begleiter bei TASSO zum Team

Wir können uns ein Arbeiten ohne Büroschnauzen gar nicht mehr vorstellen. Doch dazu gehören auch feste Regeln und gegenseitige Rücksicht. Genießen Sie einen Einblick in die Büroschnauzen-Erfahrungen von TASSO und lesen Sie Erfahrungsberichte von Unternehmen, die ebenfalls von ihren tierischen Lieblingen im Büro profitieren.

Der TASSO-Hundebeauftragte im Interview

Bei TASSO gehören Bürohunde einfach mit dazu. Damit aber auch alles reibungslos läuft, gibt es einige Regeln. Wir haben ein paar Fragen an Lutz Lehmann, Leiter IT-Infrastruktur und Technik bei TASSO gestellt, der zwar selber derzeit keinen Hund hat, von der Idee der Bürohunde jedoch voll und ganz überzeugt ist und sich daher bereit erklärt hat, als Hundebeauftragter der Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Büroschnauzen bei TASSO zu sein.
 

Event für Büroschnauzen

„Feuer und Flamme für Büroschnauzen“ – Ein Botschafter für vierbeinige Kollegen

Hunde gehören im Arbeitsalltag von Frank Stümpert einfach dazu. Seine drei Vierbeiner Nele, Paul und Toni begleiten ihn seit Jahren ins Versicherungsbüro. Sowohl Kollegen als auch Kunden freuen sich über diese tierische Gesellschaft. „Hunde im Büro sind eine hervorragende Idee“, ist Frank Stümpert überzeugt.  Er ist von dem Thema so begeistert, dass er dabei helfen möchte, es noch weiter bekannt zu machen.

Erst kürzlich erfuhr der Versicherungsfachmann, dass es sogar einen Verband gibt, der sich für genau dieses Thema stark macht: Der Bundesverband Bürohund e.V. mit Sitz in Berlin. „Ich finde das ganz toll und möchte das unbedingt unterstützen“, sagt Frank Stümpert. Daher hat er kurzerhand beschlossen, dass auch er mehr tun möchte, um das Thema Bürohund voranzubringen. Für den 21. Juni 2019, den internationalen „Take-Your-Dog-To-Work”-Day, organisiert er daher kurzerhand ein Bürohundevent am Hann. Mündender Bahnhof. In diesem Rahmen werden Frank Stümpert und seine Frau Anita über die Vorteile von Bürohunden aufklären und das Bewusstsein für dieses Thema wecken. Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen Unternehmen, Vereinen und Initiativen, die verschiedene Angebote für die Besucher bereithalten. Mit dabei sind unter anderem eine Hundeschule, der örtliche Tierschutzverein, ein Hundefrisör, ein Tierfotograf und viele mehr.

„Mein Ziel ist es, für dieses Thema Flagge zu zeigen und Menschen zu informieren, die sich mit diesem Thema bislang nicht beschäftigt haben. Aber ich will nicht nur über die Vorteile von Bürohunden informieren, sondern auch zeigen, dass Spielregeln wichtig sind, damit alles reibungslos abläuft.“ Bestimmte Regeln hält Frank Stümpert trotz seiner Begeisterung für die tierischen Kollegen für wichtig. In seinem Versicherungsbüro wird beispielsweise schon am Empfang darüber informiert, dass Hunde vor Ort sind. Frank Stümpert erklärt dieses Vorgehen: „Ich will auf keinen Fall, dass jemand unvorbereitet in die Begegnung mit den Hunden läuft. Das ist weder für die Menschen angenehm noch für die Hunde.“ Wenn ein Kunde keinen Kontakt zu den Hunden möchte, wechseln diese für die Dauer des Gesprächs kurzerhand in das Büro eines Kollegen. Willkommen sind sie dort jederzeit. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die meisten Kunden sich über die tierische Gesellschaft freuen. Probleme oder Beschwerden wegen der Hunde hat es noch nie gegeben.

Entspanntes Arbeiten, viel Kuscheln, Bewegung in der Mittagspause. Frank Stümpert fasst die Vorteile kurz zusammen: „Das ist Burnout-Prävention vom Feinsten.“ Und wenn mal ein Kollege eine Allergie oder Angst vor Hunden haben sollte? „Dann lässt sich eine Lösung finden“, ist Frank Stümpert überzeugt: „Wo Wille ist, ist auch ein Weg. Aber natürlich muss die Gesundheit immer im Vordergrund stehen.“

Die drei Büroschnauzen Nele, Paul und Toni. © Frank Stümpert

Studiohund Cookie

Der dreijährige Mischling Cookie hat ein ziemlich tolles Leben. Vom ehemaligen Tierschutzhund auf Mallorca hat er sich zum geliebten Bürohund beim Berliner Radiosender STAR FM gemausert. Dort darf er nun täglich die Kollegen bespaßen, ausgiebige Streicheleinheiten abgreifen und in seiner ganz besonderen Hundeecke, die die Kollegen für ihn eingerichtet haben, entspannen.

Wie war es, als Cookie zum Studiohund wurde? Halterin Bianca erzählt: „Das war ganz toll. Meine Kollegen haben sehr positiv auf ihn reagiert und ihn von Anfang an ins Herz geschlossen. Die Kollegen kommen mit einem gehetzten Gesicht bei mir vorbei, streicheln kurz Cookie und gehen entspannt weiter.“ Für die Radiomoderatorin war es Grundvoraussetzung, dass Cookie sie zur Arbeit in den Sender begleiten darf. Ihn alleine zu Hause lassen, war keine Option für sie. Und so wurde Cookie zum Frühaufsteher, damit er pünktlich zur Morgensendung mit Bianca im Sender sein kann. Für das Miteinander im Sender ist Cookie eine große Bereicherung. „Mit einem Hund kommt man mehr ins Gespräch und lernt die Kollegen besser kennen, das ist wirklich toll. Obwohl wir ein kleines Team sind, rücken wir mit Cookie näher zusammen“, sagt Bianca.  

Während der Sendung schläft Cookie im Studio. Hin und wieder lässt er die Hörer mit einem kurzen Wuff wissen, dass er da ist, erzählt seine Halterin. Das kommt gut an: Mittlerweile ist der tierische Kollege sogar so bekannt, dass er eigene Autogrammkarten hat. "Mit Hörern, die selber Hunde haben oder Cookie einfach nur toll finden, kommen so tolle Verbindungen und Gespräche zustande", berichtet Bianca.

Studiohund Cookie bei der Arbeit © Bianca Piotrowski

Interview mit einem Bürohundfan

TASSO: Herr Ecker, Sie arbeiten bei einer Hausverwaltung zusammen mit zwei Bürohunden. Wie kam es dazu? Haben Sie als Chef einfach eines Tages beschlossen, dass Sie Ihren Hund mitbringen?

Bernhard Ecker: Nein, das hat vor vier Jahren angefangen, als eine unserer Mitarbeiterinnen fragte, ob sie ihre Hündin Lizzie mitbringen darf. Das haben wir ihr erlaubt und somit waren wir dann ein Büro mit Hund. Meinen eigenen Hund Carlos habe ich erst einige Jahre später aus einer spanischen Tötungsstation gerettet, aber natürlich war klar, dass er auch mit zu Arbeit kommen darf. Lizzie ist im letzten Jahr mit 17 Jahren gestorben. Und mittlerweile hat die Kollegin, die damals den Anstoß gab einen neuen Begleiter Bobby. Carlos und Bobby sind dicke Freunde, die uns hier täglich auf Trab halten.

Hat die Anwesenheit der beiden Auswirkungen auf die Arbeit?

Ja, das ist wirklich sensationell. Wir haben 15 Mitarbeiter und einen sehr stressigen Tagesablauf. Dennoch: Wenn man früher manchmal einen halb Tag lang schlechte Laune hatte nach einem doofen Telefonat, wird heute einfach einmal kurz geschaut, wo der nächste Bürohund ist und ein bisschen gestreichelt und alles ist wieder gut. Hunde im Büro sind wirklich ein großer Stressabbaufaktor. Wenn die beiden morgens reinkommen, gibt es kein Gesicht, auf dem nicht ein Lächeln erscheint.

Und die Hunde? Wie geht es ihnen dabei?
Die genießen das Büroleben ohne Ende. Sie rennen spielend durch den Flur und wissen genau, wann es wo ein Leckerli zu holen gibt. Da sag noch mal einer, Hunde hätten kein Zeitgefühl…

Bleibt da nicht die Arbeit auf der Strecke, wenn sich alle Mitarbeiter ständig mit den Hunden beschäftigen?
Nein, überhaupt nicht. Natürlich wird manchmal kurz die Arbeit unterbrochen, um mit dem Hund zu spielen. Wir merken aber auch wirklich, dass der Büroalltag entspannter und fröhlicher abläuft. Und zwar ohne einen Leistungsverlust. Sogar wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass wir bei jedem Mitarbeiter täglich ein paar Minuten an die Hunde verlieren, haben wir noch immer gewonnen, weil die Mitarbeiter anschließend motivierter und konzentrierter wieder an die Arbeit gehen. Wir gewinnen auf allen Ebenen.

Vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Ecker. Wir wünschen Ihnen noch jede Menge tierischen Spaß im Büro!

Unzertrennbar: Berhard Ecker und sein tierischer Kollege. Unzertrennbar: Berhard Ecker und sein tierischer Kollege.

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