TASSOs Erfahrung mit den Büroschnauzen

Seit mehr als 35 Jahren gehören die vierbeinigen Begleiter bei TASSO zum Team

Wir können uns ein Arbeiten ohne Büroschnauzen gar nicht mehr vorstellen. Doch dazu gehören auch feste Regeln und gegenseitige Rücksicht. Genießen Sie einen Einblick in die Büroschnauzen-Erfahrungen von TASSO und lesen Sie Erfahrungsberichte von Unternehmen, die ebenfalls von ihren tierischen Lieblingen im Büro profitieren.

„Durch Absprachen fühlen sich im Büro alle wohl.“

Bürohunde sind bei TASSO einfach nicht mehr wegzudenken. Damit das Miteinander im Büroalltag funktioniert, ist es unerlässlich, gegenseitig Rücksicht zu nehmen und sich an bestimmte Regeln zu halten. Unsere Kollegin Angeliki hat keinen Vierbeiner und ist großen Hunden gegenüber eher zurückhaltend. Warum sie ihre tierischen Kollegen dennoch nicht mehr missen möchte, hat sie uns erzählt.

„Ich bin bereits seit etwa 15 Jahren bei TASSO und es waren auch schon immer Büroschnauzen da. Hunde finde ich toll, aber bei den größeren Vierbeinern weiß ich einfach nicht, wie ich mich richtig verhalten soll, wenn sie so nah sind. Deshalb bin ich da etwas zurückhaltend. Bei kleinen und mittelgroßen Hunden ist das bei mir ganz anders. Ich sitze aktuell auch mit einer Kollegin in einem Büro und sie hat zwei kleine Hunde. Und das finde ich sehr erfreulich. Sie bringen Leben ins Büro und begrüßen mich jeden Morgen. Und mittags gehen wir in der Pause zusammen mit anderen Kollegen raus, die kleinen Vierbeiner halten uns im Büro also auch fit. Vor allem bei gutem Wetter ist das richtig toll.

Und man merkt auch richtig, dass Hunde uns Mitarbeiter bei TASSO mehr zusammenbringen. So kommen Kollegen, denen man im Flur nicht so häufig über den Weg läuft, öfters mal ins Büro rein, um sich ein paar Minuten „Hunde-Pause“ zu gönnen. Dadurch kommen wir natürlich auch ins Gespräch und tauschen uns aus. Ich habe auch schon in Unternehmen ohne Hunde gearbeitet, das geht, aber dann fehlt einfach etwas.

Damit es auch mit den Kollegen auf vier Pfoten funktioniert, ist es wirklich wichtig, dass sich alle Kollegen, mit und ohne Hund, an Regeln halten und sich absprechen. Vor allem, wenn man sich ein Büro teilt. Denn nur so können sich wirklich alle im Unternehmen wohlfühlen. Meine Kollegen wissen, dass ich etwas ängstlich bei großen Hunden bin, also lassen sie ihre Vierbeiner nicht so nah an mich heran. Genauso halte auch ich mich an Regeln und verteile Leckerlis nur dann, wenn es für den Hundehalter in Ordnung ist. Deswegen, unbedingt miteinander sprechen. Und seit ich bei TASSO arbeite, kann ich es mir sehr gut vorstellen, auch einen kleinen Vierbeiner aufzunehmen.“

Büroschnauze Ayoka © TASSO e.V.

„Hunde verbessern das Betriebsklima.“

Der pme Familienservice ist deutschlandweit vertreten und steht Berufstätigen bei Krisen zur Seite. Wir haben mal bei der Geschäftsführerin Alexa Ahmad nachgefragt, wie Bürohunde den Alltag im Unternehmen bereichern.

TASSO: Dürfen bei Ihnen überall Hunde mit ins Büro? Oder nur an ausgewählten Standorten?
Alexa Ahmad: Bei uns sind Hunde tendenziell in allen Standorten und Büros willkommen, solange der Hund keine Verhaltensweisen an den Tag legt, die es unmöglich machen. In unseren Kitas und Krippen sind Hunde gern gesehene Gäste – natürlich nur, wenn es für alle Eltern und Kinder okay ist.

Wieso setzt sich pme Familienservice dafür ein, dass Teammitglieder ihre Hunde mitbringen dürfen?
Die pme Familienservice Gruppe ist ein Anbieter für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Leben und dazu gehören Haustiere. Nicht jedes Tier ist geeignet, sein Familienmitglied ins Büro zu begleiten, Hunde am ehesten. Früher war es ganz normal, dass Hunde am Arbeitsplatz mit dabei waren. Insofern ist das nicht außergewöhnlich, sondern back to the roots. Zwei positive Nebeneffekte sind, dass Hunde das Betriebsklima verbessern und uns zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Wie viele Bürohunde gibt es bei Ihnen im Unternehmen?
Wir haben unsere Hunde nie gezählt. Mindestens 40 dürften es sein, wenn nicht sogar mehr. Oft schwankt die Zahl. Manche Hunde kommen nur hin und wieder, manche sind gerade in Pflege bei einem Teammitglied und nur zu Besuch.

Seit wann gibt es Bürohunde in Ihrem Unternehmen?
Seit es den pme Familienservice gibt, seit 1991.

Wie ist das, wenn Kunden ins Büro kommen und sie auf Hunde treffen?
In der Regel springen unsere Hunde nicht frei durch unsere Räume und Flure, sondern sind zusammen mit ihrem „Leittier“ in den einzelnen Büros. Wir hatten schon oft den Fall, dass Kunden sich sehr über unsere haarigen Teammitglieder freuten und unbedingt wollten, dass sie mit in die Beratungsgespräche kommen.

Wie läuft bei Ihnen der Alltag mit ihrem Bürohunden so ab?
Ich habe zwei Hunde, Hope und Equal, und sobald ich das Büro betrete, rennen die beiden zu ihren Lieblingsmenschen und ich sehe sie kaum noch bis ich Feierabend habe. Meinen Hund Hope muss ich abends sogar lange überreden, bis er wieder mitkommt. Die beiden begleiten mich überall hin, auch in Restaurants und Hotels. Es ist Firmenansage, dass wir nur Hotels und Restaurants buchen, die hundefreundlich sind.

Erzählen Sie uns doch eine lustige Bürohund-Geschichte!
Mitten in einer Verhandlung mit einem unserer größeren Kunden hat Hope als Welpe seine Exkremente gleich an mehreren Stellen auf dem Boden hinterlassen. Sie war damals noch sehr klein. Das war uns natürlich erst ziemlich unangenehm, aber am Ende lief die Verhandlung sehr gut.

Und wie finden es Ihre Teammitglieder, die keinen Hund haben, dass es bei Ihnen Bürohund gibt?
Die Hunde waren zuerst da (lacht). Wer bei uns anfängt, weiß, dass wir Hunde haben.

Welche Erfahrungen haben Sie und Ihr Unternehmen bisher sonst mit Bürohunden gemacht?
Nur gute! Und wenn es mal ruckelt, dann lernen wir, es besser zu machen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum pme Familienservice.

PME_Alexa Ahmad mit Hund Equal © pme Familienservice

Der TASSO-Hundebeauftragte im Interview

Bei TASSO gehören Bürohunde einfach mit dazu. Damit aber auch alles reibungslos läuft, gibt es einige Regeln. Wir haben ein paar Fragen an Lutz Lehmann, Leiter IT-Infrastruktur und Technik bei TASSO gestellt, der zwar selber derzeit keinen Hund hat, von der Idee der Bürohunde jedoch voll und ganz überzeugt ist und sich daher bereit erklärt hat, als Hundebeauftragter der Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Büroschnauzen bei TASSO zu sein.
 

Auch im Coworking Space sind Hunde gern gesehen

Bürohunde sind eine Bereicherung. Da ist sich Corinna von Mindspace sicher. Sie ist Senior Community Managerin bei Mindspace am Viktualienmarkt in München. Das Unternehmen bietet sogenannten Coworking Space, stellt also Unternehmen, Start-Ups oder Selbstständigen Arbeitsplätze und die notwendige Infrastruktur zur Verfügung. Hunde mitzubringen ist hier ausdrücklich erlaubt.

„Prinzipiell gibt es viel positives Feedback zu den Hunden im Büro“, berichtet Corinna. Eine Kundin, die selber keinen Hund hält, kümmert sich beispielsweise gerne um den Hund eines Kollegen, geht mit ihm raus und versorgt ihn, wenn ein Hundesitter benötigt wird. Auch Corinna hat positive Erfahrungen gemacht. „Ich habe mal den Hund meiner Familie mitgenommen. Es ist eine Dogge, also ist er nicht gerade klein. Und dann ist er manchmal vor lauter Freude auch etwas stürmisch. Deswegen hatte ich ein paar Bedenken“, erinnert sie sich. „Wir hatten an diesem Tag auch gerade ein ganz offizielles Event im Haus. Der Hund robbte sich langsam durch die Tür vor und alle haben sich total gefreut ihn zu sehen. Da waren also jede Menge Menschen im Businessdress und mittendrin die Dogge meiner Familie und alle hatten Spaß. Natürlich muss man als Hundehalter aber auch ein Gefühl dafür haben und reagieren, wenn es jemandem nicht so recht ist, dass der Hund da ist“, findet sie. Außerdem ist es wichtig, dass die Hunde „bürotrainiert“ sind, sich also im Büro angemessen verhalten können.

Hunde mitzubringen ist an vielen Standorten des Unternehmens gestattet. Der Hauptsitz der Firma ist in Tel Aviv. „Dort gibt es noch mehr Bürohunde als hier“, berichtet Corinna. Für die Tiere gibt es dort auch eine kleine Hundebar mit Wasser und einer Auswahl von Leckerlies. Immer wieder finden an den verschiedenen Standorten auch Veranstaltungen mit den Bürohunden statt. So gab es kürzlich zum Beispiel ein Bürohund-Frühstück auf der Dachterrasse, das für viele schöne Erlebnisse sorgte.

„Ich denke, es tut gut einen Hund im Büro zu haben. Und natürlich ist es für die Halter eine Erleichterung, wenn sie ihre Tiere mitnehmen können. Für einige unserer Kunden war es eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sie Mieter bei uns geworden sind.“ 

Ein Hund im Coworkingspace am Viktualienmarkt in München © Mindspace

Studiohund Cookie

Der dreijährige Mischling Cookie hat ein ziemlich tolles Leben. Vom ehemaligen Tierschutzhund auf Mallorca hat er sich zum geliebten Bürohund beim Berliner Radiosender STAR FM gemausert. Dort darf er nun täglich die Kollegen bespaßen, ausgiebige Streicheleinheiten abgreifen und in seiner ganz besonderen Hundeecke, die die Kollegen für ihn eingerichtet haben, entspannen.

Wie war es, als Cookie zum Studiohund wurde? Halterin Bianca erzählt: „Das war ganz toll. Meine Kollegen haben sehr positiv auf ihn reagiert und ihn von Anfang an ins Herz geschlossen. Die Kollegen kommen mit einem gehetzten Gesicht bei mir vorbei, streicheln kurz Cookie und gehen entspannt weiter.“ Für die Radiomoderatorin war es Grundvoraussetzung, dass Cookie sie zur Arbeit in den Sender begleiten darf. Ihn alleine zu Hause lassen, war keine Option für sie. Und so wurde Cookie zum Frühaufsteher, damit er pünktlich zur Morgensendung mit Bianca im Sender sein kann. Für das Miteinander im Sender ist Cookie eine große Bereicherung. „Mit einem Hund kommt man mehr ins Gespräch und lernt die Kollegen besser kennen, das ist wirklich toll. Obwohl wir ein kleines Team sind, rücken wir mit Cookie näher zusammen“, sagt Bianca.  

Während der Sendung schläft Cookie im Studio. Hin und wieder lässt er die Hörer mit einem kurzen Wuff wissen, dass er da ist, erzählt seine Halterin. Das kommt gut an: Mittlerweile ist der tierische Kollege sogar so bekannt, dass er eigene Autogrammkarten hat. "Mit Hörern, die selber Hunde haben oder Cookie einfach nur toll finden, kommen so tolle Verbindungen und Gespräche zustande", berichtet Bianca.

Studiohund Cookie bei der Arbeit © Bianca Piotrowski

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