zurück zur Übersicht Erkältung vs mycoplasmen 03.01.2026 von Andrea G. Von meinen 4 Katzen weiß ich dass sie mycoplasmen positiv sind im Abstrich (latent) da sie alle schon forl OPs hatten Symptome hatten sie nie Nun waren alle vier krank - erkältet , Schnupfen , Husten , Halsschmerzen und Bindehautentzündung Waren in Tierklinik Abstrich vom Auge genommen dieser war Heroes, Calici , mycoplasmen und clamydien negativ Behandlung mit Zylexis und immustim k was auch geholfen hat. Meine Frage ist nun was ist mit den Mycoplasmen? Sind die weg? Können die überhaupt komplett weg gehen? Tierklinik meinte, es wäre nicht die Ursache, da Augen Abstrich negativ und keine Behandlung dagegen. Doxyvyclin verträgt mein Kater nicht, da müsste man auf azithrozsuaweixheb 5 Tage0 was aber auch Nebenwirkungen haben kann. Da im Abstrich aktuell negativ, würden sie das nicht riskieren, da der Kater sehr Magen Darm enpfindiiich ist und mit Erbrechen und Durchfall reagiert. Können mycoplasmen eigentlich komplett eliminiert werden ? Oder man mit Antibiotika nur Symptome lindern? Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau G. Mykoplasmen bei Katzen sind sehr häufige, oft opportunistische Erreger, die viele Tiere dauerhaft latent tragen, ohne jemals klinisch krank zu sein. Ein negativer aktueller Abstrich – insbesondere vom Auge – bedeutet nicht, dass Mykoplasmen „weg“ sind, sondern nur, dass sie dort und zu diesem Zeitpunkt nicht in relevanter Menge nachweisbar waren. Der Erreger kann weiterhin latent in den oberen Atemwegen vorhanden sein und wird je nach Stress, Immunlage oder Ko-Infektionen zeitweise aktiviert oder auch wieder unterdrückt. Eine vollständige Eradikation von Mykoplasmen ist in der Praxis meist nicht realistisch. Antibiotika wie Doxycyclin oder Azithromycin können die bakterielle Last reduzieren und klinische Symptome lindern, eliminieren den Erreger aber in der Regel nicht dauerhaft. Deshalb ist eine antibiotische Behandlung nur dann sinnvoll, wenn klar mykoplasmenbedingte Symptome vorliegen oder ein positiver Befund mit passender Klinik besteht. Bei einem aktuell negativen Abstrich und guter klinischer Besserung ist ein Verzicht auf Antibiotika, insbesondere bei bekannter starker Magen-Darm-Empfindlichkeit, fachlich gut vertretbar. Die Einschätzung der Tierklinik, dass Mykoplasmen hier sehr wahrscheinlich nicht die Ursache der akuten Erkrankung waren, ist daher plausibel. Immunmodulierende Maßnahmen können helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Sollte es erneut zu typischen, anhaltenden Symptomen kommen, wäre eine erneute gezielte Diagnostik und individuelle Therapieentscheidung sinnvoll. Bitte besprechen Sie das weitere Vorgehen weiterhin eng mit Ihrer behandelnden Tierärztin oder Ihrem Tierarzt. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau G. Mykoplasmen bei Katzen sind sehr häufige, oft opportunistische Erreger, die viele Tiere dauerhaft latent tragen, ohne jemals klinisch krank zu sein. Ein negativer aktueller Abstrich – insbesondere vom Auge – bedeutet nicht, dass Mykoplasmen „weg“ sind, sondern nur, dass sie dort und zu diesem Zeitpunkt nicht in relevanter Menge nachweisbar waren. Der Erreger kann weiterhin latent in den oberen Atemwegen vorhanden sein und wird je nach Stress, Immunlage oder Ko-Infektionen zeitweise aktiviert oder auch wieder unterdrückt. Eine vollständige Eradikation von Mykoplasmen ist in der Praxis meist nicht realistisch. Antibiotika wie Doxycyclin oder Azithromycin können die bakterielle Last reduzieren und klinische Symptome lindern, eliminieren den Erreger aber in der Regel nicht dauerhaft. Deshalb ist eine antibiotische Behandlung nur dann sinnvoll, wenn klar mykoplasmenbedingte Symptome vorliegen oder ein positiver Befund mit passender Klinik besteht. Bei einem aktuell negativen Abstrich und guter klinischer Besserung ist ein Verzicht auf Antibiotika, insbesondere bei bekannter starker Magen-Darm-Empfindlichkeit, fachlich gut vertretbar. Die Einschätzung der Tierklinik, dass Mykoplasmen hier sehr wahrscheinlich nicht die Ursache der akuten Erkrankung waren, ist daher plausibel. Immunmodulierende Maßnahmen können helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Sollte es erneut zu typischen, anhaltenden Symptomen kommen, wäre eine erneute gezielte Diagnostik und individuelle Therapieentscheidung sinnvoll. Bitte besprechen Sie das weitere Vorgehen weiterhin eng mit Ihrer behandelnden Tierärztin oder Ihrem Tierarzt. Viele Grüße Janina Rohde