zurück zur Übersicht Zahnschmerzen 24.01.2026 von Yvonne H. Mein Hund Jack ( deutscher Yorkshire Terrier mix= hat Zahnschmerzen und frisst kaum noch. Welches Medikament kann ich ihm solange geben bis ich zum Tierarzt gehen kann? Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau H. Wenn ein Hund plötzlich schlecht frisst oder Futter verweigert, liegt der Verdacht auf Zahnschmerzen zunächst nahe. Tatsächlich können jedoch viele verschiedene Ursachen dahinterstecken, von Zahnstein und entzündetem Zahnfleisch über Verletzungen im Maul bis hin zu organischen Erkrankungen, die Schmerzen oder Unwohlsein verursachen. Daher ist es wichtig, die Ursache nicht vorschnell allein den Zähnen zuzuschreiben. Von einer Schmerzmittelgabe in Eigenregie ist dringend abzuraten. Viele Medikamente, die beim Menschen oder auch bei anderen Tierarten eingesetzt werden, können für Hunde unverträglich sein. Insbesondere bei älteren Tieren, deren Leber- und Nierenfunktion möglicherweise eingeschränkt ist, kann die unkontrollierte Gabe von Schmerzmitteln schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Bis zum Tierarztbesuch sollte der Hund sorgfältig beobachtet werden: Frisst oder trinkt er gar nicht mehr? Speichelt er stark, zeigt er Schwellungen an Maul oder Gesicht? In solchen Fällen sollte möglichst rasch eine tierärztliche Untersuchung erfolgen. Nur durch eine gezielte Diagnostik (inklusive Maulinspektion und ggf. Blutuntersuchung) kann die eigentliche Schmerzquelle erkannt und sicher behandelt werden. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau H. Wenn ein Hund plötzlich schlecht frisst oder Futter verweigert, liegt der Verdacht auf Zahnschmerzen zunächst nahe. Tatsächlich können jedoch viele verschiedene Ursachen dahinterstecken, von Zahnstein und entzündetem Zahnfleisch über Verletzungen im Maul bis hin zu organischen Erkrankungen, die Schmerzen oder Unwohlsein verursachen. Daher ist es wichtig, die Ursache nicht vorschnell allein den Zähnen zuzuschreiben. Von einer Schmerzmittelgabe in Eigenregie ist dringend abzuraten. Viele Medikamente, die beim Menschen oder auch bei anderen Tierarten eingesetzt werden, können für Hunde unverträglich sein. Insbesondere bei älteren Tieren, deren Leber- und Nierenfunktion möglicherweise eingeschränkt ist, kann die unkontrollierte Gabe von Schmerzmitteln schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Bis zum Tierarztbesuch sollte der Hund sorgfältig beobachtet werden: Frisst oder trinkt er gar nicht mehr? Speichelt er stark, zeigt er Schwellungen an Maul oder Gesicht? In solchen Fällen sollte möglichst rasch eine tierärztliche Untersuchung erfolgen. Nur durch eine gezielte Diagnostik (inklusive Maulinspektion und ggf. Blutuntersuchung) kann die eigentliche Schmerzquelle erkannt und sicher behandelt werden. Viele Grüße Janina Rohde