zurück zur Übersicht Angst vor Knallgeräuschen, dadurch Angst vor Gassirunde 08.02.2026 von Thomas und Carmen M. Hallo Seit Silvester hat unser Fritz, 7 Jahre alt, Angst vor dem Gassigehen bei uns zuhause. Dass er Angst vor sämtlichen Knallgeräuschen hat war uns schon bekannt. Anfangs ging er noch morgens und nachmittags seine Runde. Seit ein paar Tagen müssen wir ihn praktisch zwingen raus zu gehen. Meist wird dann nur das Geschäft erledigt und dann geht es wieder rein. Es gipfelte darin das wir gestern die "wahnsinnige" Strecke von 300m am ganzen Tag geschafft haben. Es traten morgens Knallgeräusche draußen auf die sich nach Schüssen (Jäger) anhörten. Heute morgen wollte er auch nicht raus. Nachdem ich ihn zum Auto fahren gelockt habe und wir dann 1 KM weit gefahren sind, ist er dann gelaufen und hat seine Geschäfte erledigt. Dieses erfolgte aber auch nicht freudigt, sondern eher nach dem Motto "Jetzt bin ich hier, dann gehe ich halt mit." Was können wir tun um unseren Hund wirder die Freude am Gassigehen zurück zu geben? Grüße Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrte Familie M., das ist leideroft eine schwierige Situation. Eventuell wird einfach die Zeit eine Besserung bringen. Man kann natürlich auch mit einer Verhaltenstherapie und einem langsamen Konfrontationstrainig versuchen, Fritz unempfindlicher gegen laute Geräusche zu machen. Eventuell hat er auch eine Schilddrüsenerkranung oder auch eine beginnende kognitive Dysfunktion, die die Angst fördert. Dies sollte tierärztlich abgeklärt werden. Ein Tierarzt könnte Ihnen auch angstlösende Medikamente für Fritz geben, dass er überhaupt in eine Situation kommt, wo er gute Lernerfahrungen machen kann. Freiverkäuflich sind z.B. Adaptil als Halsband und die Chewies (hochdosiert) plus Vitamin B-Komplex oder auch pflanzliche Präparate für Hunde mit Melisse, Trypthophan, CBC, Baldrian etc.. Das kann man nur ausprobieren, ob es Fritz gut tut. Viel Erfolg und beste Grüße Anette Fach
Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrte Familie M., das ist leideroft eine schwierige Situation. Eventuell wird einfach die Zeit eine Besserung bringen. Man kann natürlich auch mit einer Verhaltenstherapie und einem langsamen Konfrontationstrainig versuchen, Fritz unempfindlicher gegen laute Geräusche zu machen. Eventuell hat er auch eine Schilddrüsenerkranung oder auch eine beginnende kognitive Dysfunktion, die die Angst fördert. Dies sollte tierärztlich abgeklärt werden. Ein Tierarzt könnte Ihnen auch angstlösende Medikamente für Fritz geben, dass er überhaupt in eine Situation kommt, wo er gute Lernerfahrungen machen kann. Freiverkäuflich sind z.B. Adaptil als Halsband und die Chewies (hochdosiert) plus Vitamin B-Komplex oder auch pflanzliche Präparate für Hunde mit Melisse, Trypthophan, CBC, Baldrian etc.. Das kann man nur ausprobieren, ob es Fritz gut tut. Viel Erfolg und beste Grüße Anette Fach