zurück zur Übersicht Katze Husten 11.02.2026 von Udo B. Meine 4 Katzen husten immer mal ab und zu kurz geht ihnen aber gut sonst können Katzen auch einen Trockenen Hals haben oder sich mal verschlucken? oder Fell im Hals? war jetzt vor 4 Wochen kurz und heute beim Runtespringen Kratzbaum auch kurz.. Alle 4 hatten schon mal eine Zahn op mit Abstrichentnahme und Herpes und Mycoplasmen positiv, von Behandlung wurde abgeraten weil keine schlimmen Symptome Ist denn ab und zu Husten mal auch harmlos? Katzen wurden alle schon tierärztlich gecheckt soweit nicht invasiv möglich Ich kann kaum alle 4 Katzen ins CT bringen oder Bronchoskopieren lassen usw... das wäre viel zu viel Stress für die Tiere von den Kosten abgesehen.. Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Herr B. Gelegentliches, kurzes Husten bei sonst klinisch unauffälligen Katzen kann vorkommen und ist nicht automatisch pathologisch. Anders als beim Menschen ist Husten bei der Katze jedoch grundsätzlich ernst zu nehmen, da Katzen vergleichsweise selten „einfach so“ husten. Ein trockener Hals oder „Verschlucken“ ist als Erklärung eher untypisch. Auch Haarballen werden häufig als Ursache vermutet, tatsächlich handelt es sich bei vermeintlichem „Würgen nach Fell“ nicht selten um respiratorischen Husten. Differenzialdiagnostisch stehen vor allem eine feline allergische Bronchitis bzw. ein Asthma-Komplex, chronisch-entzündliche Atemwegserkrankungen, infektiöse Ursachen (z. B. Mykoplasmen), seltener Lungenwürmer oder andere parasitäre Erkrankungen im Vordergrund. Ein positiver Herpes- oder Mykoplasmennachweis im Rachenabstrich ist nicht automatisch kausal für Husten, da Trägertiere häufig sind. Entscheidend ist die klinische Symptomatik. Sinnvolle, vergleichsweise wenig invasive Diagnostik wäre zunächst eine gründliche klinische Untersuchung inklusive Auskultation sowie ein Thoraxröntgen in zwei Ebenen. Damit lassen sich bronchiale Muster, interstitielle Veränderungen oder Hinweise auf parasitäre bzw. entzündliche Prozesse erkennen. Bei Freigang oder Herkunft von draußen sollte auch an Lungenwürmer gedacht werden und eine therapeutische Entwurmung in Erwägung gezogen werden. Ein CT oder eine Bronchoskopie sind erst bei persistierenden, zunehmenden oder therapieresistenten Symptomen angezeigt. Wenn die Episoden selten, kurz und ohne weitere Symptome wie Atemnot, Leistungsabfall oder Gewichtsverlust auftreten und das Röntgen unauffällig ist, kann ein beobachtendes Vorgehen mit regelmäßiger Verlaufskontrolle vertretbar sein. Entscheidend ist die klinische Entwicklung im Zeitverlauf. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Herr B. Gelegentliches, kurzes Husten bei sonst klinisch unauffälligen Katzen kann vorkommen und ist nicht automatisch pathologisch. Anders als beim Menschen ist Husten bei der Katze jedoch grundsätzlich ernst zu nehmen, da Katzen vergleichsweise selten „einfach so“ husten. Ein trockener Hals oder „Verschlucken“ ist als Erklärung eher untypisch. Auch Haarballen werden häufig als Ursache vermutet, tatsächlich handelt es sich bei vermeintlichem „Würgen nach Fell“ nicht selten um respiratorischen Husten. Differenzialdiagnostisch stehen vor allem eine feline allergische Bronchitis bzw. ein Asthma-Komplex, chronisch-entzündliche Atemwegserkrankungen, infektiöse Ursachen (z. B. Mykoplasmen), seltener Lungenwürmer oder andere parasitäre Erkrankungen im Vordergrund. Ein positiver Herpes- oder Mykoplasmennachweis im Rachenabstrich ist nicht automatisch kausal für Husten, da Trägertiere häufig sind. Entscheidend ist die klinische Symptomatik. Sinnvolle, vergleichsweise wenig invasive Diagnostik wäre zunächst eine gründliche klinische Untersuchung inklusive Auskultation sowie ein Thoraxröntgen in zwei Ebenen. Damit lassen sich bronchiale Muster, interstitielle Veränderungen oder Hinweise auf parasitäre bzw. entzündliche Prozesse erkennen. Bei Freigang oder Herkunft von draußen sollte auch an Lungenwürmer gedacht werden und eine therapeutische Entwurmung in Erwägung gezogen werden. Ein CT oder eine Bronchoskopie sind erst bei persistierenden, zunehmenden oder therapieresistenten Symptomen angezeigt. Wenn die Episoden selten, kurz und ohne weitere Symptome wie Atemnot, Leistungsabfall oder Gewichtsverlust auftreten und das Röntgen unauffällig ist, kann ein beobachtendes Vorgehen mit regelmäßiger Verlaufskontrolle vertretbar sein. Entscheidend ist die klinische Entwicklung im Zeitverlauf. Viele Grüße Janina Rohde
Gelegentliches, kurzes Husten bei sonst klinisch unauffälligen Katzen kann vorkommen und ist nicht automatisch pathologisch. Anders als beim Menschen ist Husten bei der Katze jedoch grundsätzlich ernst zu nehmen, da Katzen vergleichsweise selten „einfach so“ husten. Ein trockener Hals oder „Verschlucken“ ist als Erklärung eher untypisch. Auch Haarballen werden häufig als Ursache vermutet, tatsächlich handelt es sich bei vermeintlichem „Würgen nach Fell“ nicht selten um respiratorischen Husten. Differenzialdiagnostisch stehen vor allem eine feline allergische Bronchitis bzw. ein Asthma-Komplex, chronisch-entzündliche Atemwegserkrankungen, infektiöse Ursachen (z. B. Mykoplasmen), seltener Lungenwürmer oder andere parasitäre Erkrankungen im Vordergrund. Ein positiver Herpes- oder Mykoplasmennachweis im Rachenabstrich ist nicht automatisch kausal für Husten, da Trägertiere häufig sind. Entscheidend ist die klinische Symptomatik. Sinnvolle, vergleichsweise wenig invasive Diagnostik wäre zunächst eine gründliche klinische Untersuchung inklusive Auskultation sowie ein Thoraxröntgen in zwei Ebenen. Damit lassen sich bronchiale Muster, interstitielle Veränderungen oder Hinweise auf parasitäre bzw. entzündliche Prozesse erkennen. Bei Freigang oder Herkunft von draußen sollte auch an Lungenwürmer gedacht werden und eine therapeutische Entwurmung in Erwägung gezogen werden. Ein CT oder eine Bronchoskopie sind erst bei persistierenden, zunehmenden oder therapieresistenten Symptomen angezeigt. Wenn die Episoden selten, kurz und ohne weitere Symptome wie Atemnot, Leistungsabfall oder Gewichtsverlust auftreten und das Röntgen unauffällig ist, kann ein beobachtendes Vorgehen mit regelmäßiger Verlaufskontrolle vertretbar sein. Entscheidend ist die klinische Entwicklung im Zeitverlauf. Viele Grüße Janina Rohde