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Katze Sunny - Ganze drei Monate vermisst

Stephanie Heinen erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Katze Sunny © Stephanie Heinen

Unsere kleine Katze Sunny war am 18.05. über Nacht spurlos verschwunden. Sie durfte erst seit zwei Tagen raus und war noch sehr zierlich. Sunny war von ganz klein auf schon unser Sorgenkind gewesen. Von der eigenen Mutter verstoßen, mit acht Wochen von uns aufgenommen, zusammen mit ihrer Halbschwester Luna.

Sunny war extrem anhänglich und hat anfangs nur Milch getrunken. Sie konnte nicht miauen und hatte eine kraterähnliche Verletzung auf der Zunge. Mit ein paar Monaten musste sie mit 40°C Fieber ins Krankenhaus und anschließend von uns mit Antibiotika, mit Hilfe einer Spritze in den Mund, täglich gefüttert werden. Aber Sunny entwickelte sich nach und nach zu einer lebendigen Katze und kletterte alles hoch, was sie nur konnte. Sie und Luna waren unzertrennlich und mit unseren beiden Hunden kuschelte Sunny auch regelmäßig.

Mit einem Jahr war es endlich soweit, dass wir die beiden rauslassen wollten. Nach gerade mal zwei Tagen kam Sunny jedoch nicht mehr nach Hause. Wir meldeten ihren Verlust bei TASSO und hingen überall Suchplakate auf. An den Straßenrändern lag nirgendwo eine Katze, auch Nachbarn hatten nichts gesehen. Sunny war spurlos verschwunden. Zwar erhielten wir in den ersten zwei bis drei Wochen mehrere Meldungen über TASSO, leider waren das immer andere Katzen gewesen. Von unserer Sunny fehlte jede Spur.

Das Gras in den Feldern wuchs schon einen Meter hoch und täglich lauerte knapp 100 Meter vom Haus ein Fuchs rum. Wir dachten, Sunny habe sich in den Feldern verloren und sei vom Fuchs erwischt worden. Es folgte eine Hitzewelle, später mehrere Stürme - Wir bezweifelten, dass Sunny das überleben kann. Miauen konnte sie ja nicht, wer hätte sie da irgendwo gefunden.

Am 17.08., ganze drei Monate nach ihrem Verschwinden, erhielten wir einen Anruf von TASSO. Sunny sei gesichtet worden. Wir dachten erst, es sei wohl wieder eine ähnlich aussehende Katze. Aber wir gingen der Spur nach. Sunny lief wohl seit ein paar Tagen in der Nähe eines Weihers rum. Sie konnte nicht miauen, aber war sehr zutraulich. Wir erhielten Fotos, die Sunny absolut ähnlich aussahen! Es passte einfach!

Ich machte mich auf den Weg und da war sie, unsere Sunny! Der Krater auf ihrer Zunge bestätigte mir, das ist sie! Ich brachte sie nach Hause. Die Hunde haben sie gleich mit einem Küsschen begrüßt, nur Luna hat noch ihre Zweifel. Sie wiegt nur noch 2,9 Kilogramm, sieht aber erstaunlich gut aus. Wo Sunny die letzten drei Monate verbracht hat und wie sie es geschafft hat, zu überleben, ist uns ein Rätsel. Aber sie ist genauso verschmust und anhänglich wie früher.

Wir sind TASSO so dankbar für diesen tollen Service. Sie waren in der Zeit, stets bemüht uns zu helfen und immer erreichbar. Das Suchplakat war in Windeseile fertig. Vielen Dank auch an alle, die sich gemeldet haben und tausend Dank an Familie L., dessen Tochter sich liebevoll Sunny genähert hat und uns wieder glücklich gemacht hat. Und an alle anderen, die ihr Haustier noch suchen, gebt die Hoffnung nicht auf!

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