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Rettung in letzter Sekunde

Konny Böckmann erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Eine graue Katze liegt auf dem Boden. © Konny Böckmann

Liebes TASSO-Team,
unseren Kater Neo haben wir mit sechs Monaten bekommen. Mit neun Monaten erfolgte die Kastration, die allerdings mäßig erfolgreich war, da nur ein Hoden gefunden wurde. Mit der Aussage, dass das vorkäme, gaben wir uns zufrieden. Vor circa drei Wochen änderte sich alles schlagartig, als in der Nachbarschaft eine wunderschöne Katze einzog. Und bei Neo stellten sich große Gefühle und ein starker Fortpflanzungswille ein. Dies sorgte nicht nur für großen Stress bei Neo, sondern auch unser Haus wurde durch deutliche Duftspuren gekennzeichnet. Also war er eindeutig noch zeugungsfähig.

Schnell wurde ein Termin in einer Tierklinik gemacht und per Ultraschall der zweite Hoden gefunden und operativ aus dem Bauchraum entfernt. Mehrere Tage musste er nun im Haus bleiben, was deutlich seinen Unmut hervor rief. Trotz aller Vorsicht entwischte er uns am dritten Tag. Und damit begann das Drama.

Wir suchten tagelang ein weiträumiges Gebiet ab, meldeten ihn bei TASSO als vermisst, sprachen mit allen Nachbarn und baten überall nach ihm zu sehen. Es wurden Vermisstenplakate verteilt und überall aufgehangen. Drei endlose Tage vergingen und wir waren verzweifelt. Ich verteilte am dritten Tag nochmals überall Vermisstenplakate, obwohl meine Hoffnung, Neo lebend zu finden langsam starb.

Doch am dritten Tag erhielt ich einen Anruf von TASSO. Es hätte sich ein Anwohner gemeldet. Dieser hätte beobachtet, dass eine Katze nachts von einem Auto angefahren worden ist, der Fahrer sei geflüchtet und er habe die Katze zwar gesucht, aber nicht gefunden. Dies geschah allerdings schon vor drei Tagen!

Wir rannten sofort los und suchten die beschriebene Stelle ab. Erfolglos. Ich sprach auch dort die Anwohner an und fragte, ob sie eine Katze gesehen hätten. Leider wurde dies verneint. Doch jeder war bemüht und alle schauten in ihre Gärten und Schuppen.

Plötzlich rief eine Dame, dass sich unten ihrem großem Busch im Garten etwas liege, sie könne aber nicht sehen, ob es sich um eine Katze handelt. Wir liefen zum Busch und fanden etwas, was einer Katze ähnelte und es lebte! Ich muss gestehen, dass ich meine eigene Katze nur daran erkannte, dass er eine frische Narbe unter dem Bauch hatte.

Unendlich dankbar rasten wir in die nächstliegende Tierklinik. Dort liegt er jetzt den zweiten Tag. Er ist schwer verletzt, hat einen dreifachen Kieferbruch und ist noch nicht stark genug, um operiert zu werden. Aber es gibt Hoffnung.

Das schlimmste in der Zeit seines Verschwindens war, dass man nicht wusste, was passiert ist. Lebt er noch? Hungert er? Ist er verletzt ? Wurde er mitgenommen? Tag und Nacht stellten wir uns diese Fragen. So schlimm es jetzt auch alles war, jetzt können wir ihm zumindest helfen oder auch notfalls erlösen. Aber eins steht fest: Ohne TASSO und die Suchplakate hätten wir ihn niemals gefunden. Dafür und für die Mithilfe aller angesprochenen Menschen sind wir über alles dankbar. Drückt alle fest die Daumen, dass unser Neo wieder ins Leben zurück findet.

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