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Das Wohl der Tiere liegt in unseren Händen.
TASSO klärt auf, setzt sich aktiv ein und engagiert sich politisch, um die Situation von Tieren nachhaltig zu verbessern. Das sind einige unserer Themen und Projekte:
Streunerkatzen
In Deutschland leben etwa zwei Millionen verwilderte Katzen (sogenannte Streunerkatzen). Sie leiden zum Teil erheblich unter schlechter Ernährung, Kälte, Krankheiten und Verletzungen. Die einzig tierschutzkonforme und langfristig sinnvolle Hilfe ist die Kastration der Tiere.
TASSO unterstützt seit vielen Jahren den Kampf gegen das Katzenelend in Deutschland unter anderem mit Zuschüssen zu Kastrationsaktionen sowohl von lokalen Vereinen als auch bei landesweiten Aktionen wie beispielsweise in Niedersachsen.
Katzenschutzverordnungen
Um die unkontrollierte Vermehrung der Katzenpopulation einzudämmen, können Kommunen mit dem Erlass einer Katzenschutzverordnung Katzenhalter dazu verpflichten, ihre Freigängerkatzen kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Diese Verordnungen sind ein wirksames Mittel im Katzenschutz und tragen maßgeblich dazu bei, das Leid der Streunerkatzen zu reduzieren. TASSO steht den Städten und Gemeinden bei der Einführung von Katzenschutzverordnungen beratend zur Seite.
Illegaler Welpenhandel
Der gewerbliche Handel mit Hunde- und Katzenwelpen floriert nach wie vor. Doch hinter den niedlich anmutenden Fotos von Welpen auf Online-Plattformen verbirgt sich oft eine brutale Realität. Denn die Tiere werden häufig unter katastrophalen Bedingungen in sogenannten Vermehrerfarmen, meist im osteuropäischen Ausland, gezüchtet. Viel zu früh von der Mutter getrennt, werden sie quer durch Europa transportiert, um dann über das Internet an meist ahnungslose Halter:innen verkauft zu werden. TASSO setzt sich aktiv gegen den Welpenhandel ein, fordert eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Heimtiere sowie eine verpflichtende Identitätsprüfung für den Onlinehandel für alle Tierarten, um Halter über die Risiken des illegalen Handels zu informieren.
Aktuelle Entwicklung
Nach einer Entscheidung auf EU-Ebene, die im Jahr 2026 in Kraft tritt, müssen langfristig alle privat gehaltenen Hunde und Katzen gekennzeichnet und registriert werden. Die Übergangsfristen sind lang (10 Jahre für Hunde und 15 Jahre für Katzen). Wie diese Regelung für Deutschland ausgestaltet wird und wo die Registrierung stattfinden muss, steht noch nicht fest.
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