zurück zur Übersicht Trockenfutter Katze 15.02.2026 von Peter R. stimmt es dass Trockenfutter sehr schädlich und gefährlich ist für Katzen? Es wird im Internet überall davor gewarnt, Nierenerkrankungen usw.. Es sei sogar passive Sterbehilfe wird gesagt Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Herr R. Die pauschale Aussage, Trockenfutter sei grundsätzlich schädlich oder verursache Nierenerkrankungen, ist wissenschaftlich so nicht belegt. Entscheidend ist, ob es sich um ein ausgewogenes Alleinfuttermittel handelt und ob die Katze ausreichend Flüssigkeit aufnimmt. Richtig ist: Nassfutter enthält deutlich mehr Wasser und kann die Gesamtwasseraufnahme erhöhen. Das kann insbesondere bei Katzen mit Erkrankungen der unteren Harnwege oder bei Trinkmuffeln sinnvoll sein. Ein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen Trockenfutter und chronischer Nierenerkrankung konnte jedoch in Studien nicht eindeutig nachgewiesen werden. Viel relevanter für die langfristige Gesundheit sind Faktoren wie Körpergewicht, Bewegung/Fitness, Kalorienzufuhr, individuelle Vorerkrankungen und regelmäßige tierärztliche Kontrollen. Bei bestehenden Erkrankungen (z. B. Niereninsuffizienz, Harnsteinen) sollte die Fütterung immer individuell angepasst werden. Eine generelle Gleichsetzung von Trockenfutter mit „Gefahr“ oder gar „Sterbehilfe“ ist aus tiermedizinischer Sicht nicht haltbar. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Herr R. Die pauschale Aussage, Trockenfutter sei grundsätzlich schädlich oder verursache Nierenerkrankungen, ist wissenschaftlich so nicht belegt. Entscheidend ist, ob es sich um ein ausgewogenes Alleinfuttermittel handelt und ob die Katze ausreichend Flüssigkeit aufnimmt. Richtig ist: Nassfutter enthält deutlich mehr Wasser und kann die Gesamtwasseraufnahme erhöhen. Das kann insbesondere bei Katzen mit Erkrankungen der unteren Harnwege oder bei Trinkmuffeln sinnvoll sein. Ein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen Trockenfutter und chronischer Nierenerkrankung konnte jedoch in Studien nicht eindeutig nachgewiesen werden. Viel relevanter für die langfristige Gesundheit sind Faktoren wie Körpergewicht, Bewegung/Fitness, Kalorienzufuhr, individuelle Vorerkrankungen und regelmäßige tierärztliche Kontrollen. Bei bestehenden Erkrankungen (z. B. Niereninsuffizienz, Harnsteinen) sollte die Fütterung immer individuell angepasst werden. Eine generelle Gleichsetzung von Trockenfutter mit „Gefahr“ oder gar „Sterbehilfe“ ist aus tiermedizinischer Sicht nicht haltbar. Viele Grüße Janina Rohde
Die pauschale Aussage, Trockenfutter sei grundsätzlich schädlich oder verursache Nierenerkrankungen, ist wissenschaftlich so nicht belegt. Entscheidend ist, ob es sich um ein ausgewogenes Alleinfuttermittel handelt und ob die Katze ausreichend Flüssigkeit aufnimmt. Richtig ist: Nassfutter enthält deutlich mehr Wasser und kann die Gesamtwasseraufnahme erhöhen. Das kann insbesondere bei Katzen mit Erkrankungen der unteren Harnwege oder bei Trinkmuffeln sinnvoll sein. Ein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen Trockenfutter und chronischer Nierenerkrankung konnte jedoch in Studien nicht eindeutig nachgewiesen werden. Viel relevanter für die langfristige Gesundheit sind Faktoren wie Körpergewicht, Bewegung/Fitness, Kalorienzufuhr, individuelle Vorerkrankungen und regelmäßige tierärztliche Kontrollen. Bei bestehenden Erkrankungen (z. B. Niereninsuffizienz, Harnsteinen) sollte die Fütterung immer individuell angepasst werden. Eine generelle Gleichsetzung von Trockenfutter mit „Gefahr“ oder gar „Sterbehilfe“ ist aus tiermedizinischer Sicht nicht haltbar. Viele Grüße Janina Rohde