zurück zur Übersicht Katze würgt 23.02.2026 von Karin J. Meine Katze ist topfit vom Allgemeinbefinden her, frisst sehr gut , spielt und schmust, verhält sich also wie immer Sie frisst Nassfutter Miamor feine Filetes in Sosse Nur nach dem Fressen streckt sie die Zunge raus , man denkt sie würgt, langt sich mit der Pfote ans Maul so als ob etwas vom Futter feststeckt und dann ist alles wieder ok. Sie ist zahnlos wegen Forl - untere Canini kronenamputation da FORL Typ 2 Maul ist schön rosa, kein Geruch kein Sabbern Nun meine Frage kann sowas vom Magen her kommen Sodbrennen evtl oder doch eher Halsschmerzen, aber sie hustet nicht sie frisst gut es wird nicht schlimmer aber nicht besser. Sie hat eosinophile Plaque seit 6 Jahren nur auf der Haut braucht aber kein Cortison, Maul ist schön rosa nichts auffällig soweit man hineinsehen kann. Sie ist auch nicht heiser kein Husten oder Schnupfen, Augen klar. Da sie Herpes Träger ist möchte ich jeglichen Stress vermeiden und zum Tierarzt nur wenn es unbedingt nötig ist. Aufgrund des guten Allgemeinbefindens warte ich noch ein paar Tage denn es wird nichts schlimmer Ich hatte mal Halsschmerzen bei meiner anderen Katze und sie hat nach dem Fressen Schleim gewürgt und gehustet und nach 2 Tagen dann gar nicht mehr gefressen, waren Tierarzt und er sagte starke Halsschmerzen, es gab 5 Tage Onsior und die Sache war erledigt. Aber könnte sowas auch vom Magen her rühren? Denn Zahnschmerzen kann sie ja nicht mehr haben Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau J. Wenn eine Katze direkt nach dem Fressen kurz die Zunge herausstreckt, würgeähnliche Bewegungen zeigt und sich mit der Pfote ans Maul fasst, spricht das in erster Linie für eine Reizung im Maul- oder Rachenbereich. Auch bei zahnlosen Katzen können Schleimhautreizungen, kleine Futterreste in Zahnfleischtaschen nach Kronenamputation oder Veränderungen an Zunge, Gaumen oder Rachen Beschwerden verursachen. FORL betrifft zudem nicht nur sichtbare Zahnanteile, sondern kann auch Wurzelreste oder andere Zähne betreffen, sodass eine reine „Zahnlosigkeit“ Zahnbeteiligung nicht vollständig ausschließt. Ein primär gastrales Problem wie Reflux oder Gastritis ist möglich, zeigt sich bei Katzen jedoch typischerweise eher durch vermehrtes Schlucken, Speicheln, Erbrechen, Nüchternbrechen oder Futterverweigerung. Isolierte, ausschließlich unmittelbar postprandiale Maulbewegungen ohne weitere Symptome sind dafür weniger typisch. Halsschmerzen (Pharyngitis) oder eine milde entzündliche Reizung wie auch bei latentem Herpesvirus, können dagegen diskret verlaufen, ohne Husten oder Schnupfen. Da das Allgemeinbefinden gut ist und keine Futterverweigerung, kein Gewichtsverlust, kein Speicheln oder Geruch vorliegen, besteht kein akuter Notfall. Persistieren die Symptome jedoch über mehrere Tage oder nehmen sie zu, empfehle ich eine tierärztliche Maul- und Rachenkontrolle, gegebenenfalls ergänzt durch eine weiterführende Untersuchung in Sedation, um versteckte Läsionen sicher auszuschließen. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau J. Wenn eine Katze direkt nach dem Fressen kurz die Zunge herausstreckt, würgeähnliche Bewegungen zeigt und sich mit der Pfote ans Maul fasst, spricht das in erster Linie für eine Reizung im Maul- oder Rachenbereich. Auch bei zahnlosen Katzen können Schleimhautreizungen, kleine Futterreste in Zahnfleischtaschen nach Kronenamputation oder Veränderungen an Zunge, Gaumen oder Rachen Beschwerden verursachen. FORL betrifft zudem nicht nur sichtbare Zahnanteile, sondern kann auch Wurzelreste oder andere Zähne betreffen, sodass eine reine „Zahnlosigkeit“ Zahnbeteiligung nicht vollständig ausschließt. Ein primär gastrales Problem wie Reflux oder Gastritis ist möglich, zeigt sich bei Katzen jedoch typischerweise eher durch vermehrtes Schlucken, Speicheln, Erbrechen, Nüchternbrechen oder Futterverweigerung. Isolierte, ausschließlich unmittelbar postprandiale Maulbewegungen ohne weitere Symptome sind dafür weniger typisch. Halsschmerzen (Pharyngitis) oder eine milde entzündliche Reizung wie auch bei latentem Herpesvirus, können dagegen diskret verlaufen, ohne Husten oder Schnupfen. Da das Allgemeinbefinden gut ist und keine Futterverweigerung, kein Gewichtsverlust, kein Speicheln oder Geruch vorliegen, besteht kein akuter Notfall. Persistieren die Symptome jedoch über mehrere Tage oder nehmen sie zu, empfehle ich eine tierärztliche Maul- und Rachenkontrolle, gegebenenfalls ergänzt durch eine weiterführende Untersuchung in Sedation, um versteckte Läsionen sicher auszuschließen. Viele Grüße Janina Rohde