zurück zur Übersicht Katze Zähne 06.03.2026 von Agnes L. Wenn man eine Zahn OP bei einer Katze macht, ist hier ein Dentalröntgen oder ein CBCT besser geeignet? Ich suche gerade eine Praxis für meinen Kater und habe die Auswahl, die eine Praxis bietet CBCT an. Und wann ist ein CT besser geeignet und wann ein CBCT? Herzlichen Dank und einen schönen Tag Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau L. Bei Zahnbehandlungen der Katze ist ein Dentalröntgen in der Regel die wichtigste und auch standardmäßig empfohlene Bildgebung. Katzen haben sehr häufig Erkrankungen unterhalb des Zahnfleischrandes, zum Beispiel resorptive Läsionen (FORL), die äußerlich oft gar nicht sichtbar sind. Deshalb gehört ein intraorales Dentalröntgen heute zum Standard einer guten Zahnsanierung, um Wurzeln, Knochenstruktur und mögliche Veränderungen zuverlässig beurteilen zu können. Ein CBCT (Cone Beam Computertomographie) ist ebenfalls eine sehr hochauflösende dreidimensionale Bildgebung speziell für den Kopfbereich. Sie kann besonders dann Vorteile bieten, wenn komplexe Fragestellungen vorliegen, zum Beispiel bei sehr komplizierten Wurzelverhältnissen, unklaren Befunden im Kieferknochen oder zur detaillierten Planung größerer Eingriffe. Für die routinemäßige Zahnsanierung bei der Katze ist ein gutes Dentalröntgen jedoch in den meisten Fällen völlig ausreichend und gilt als etablierter Standard. Ein klassisches CT wird eher dann eingesetzt, wenn größere Bereiche beurteilt werden müssen, etwa bei Verdacht auf Tumoren im Kopfbereich, Erkrankungen der Nasenhöhle oder Nebenhöhlen oder komplexen Kieferfrakturen. Für reine Zahnfragestellungen ist es meist nicht notwendig. Wichtiger als die Wahl zwischen CBCT und Dentalröntgen ist daher oft, dass die Praxis regelmäßig Zahnbehandlungen bei Katzen durchführt, ein Dentalröntgengerät vorhanden ist und während der Narkose konsequent Röntgenaufnahmen der Zähne angefertigt werden. Welche Bildgebung im Einzelfall sinnvoll ist, sollte immer im Rahmen einer tierärztlichen Untersuchung individuell entschieden werden. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau L. Bei Zahnbehandlungen der Katze ist ein Dentalröntgen in der Regel die wichtigste und auch standardmäßig empfohlene Bildgebung. Katzen haben sehr häufig Erkrankungen unterhalb des Zahnfleischrandes, zum Beispiel resorptive Läsionen (FORL), die äußerlich oft gar nicht sichtbar sind. Deshalb gehört ein intraorales Dentalröntgen heute zum Standard einer guten Zahnsanierung, um Wurzeln, Knochenstruktur und mögliche Veränderungen zuverlässig beurteilen zu können. Ein CBCT (Cone Beam Computertomographie) ist ebenfalls eine sehr hochauflösende dreidimensionale Bildgebung speziell für den Kopfbereich. Sie kann besonders dann Vorteile bieten, wenn komplexe Fragestellungen vorliegen, zum Beispiel bei sehr komplizierten Wurzelverhältnissen, unklaren Befunden im Kieferknochen oder zur detaillierten Planung größerer Eingriffe. Für die routinemäßige Zahnsanierung bei der Katze ist ein gutes Dentalröntgen jedoch in den meisten Fällen völlig ausreichend und gilt als etablierter Standard. Ein klassisches CT wird eher dann eingesetzt, wenn größere Bereiche beurteilt werden müssen, etwa bei Verdacht auf Tumoren im Kopfbereich, Erkrankungen der Nasenhöhle oder Nebenhöhlen oder komplexen Kieferfrakturen. Für reine Zahnfragestellungen ist es meist nicht notwendig. Wichtiger als die Wahl zwischen CBCT und Dentalröntgen ist daher oft, dass die Praxis regelmäßig Zahnbehandlungen bei Katzen durchführt, ein Dentalröntgengerät vorhanden ist und während der Narkose konsequent Röntgenaufnahmen der Zähne angefertigt werden. Welche Bildgebung im Einzelfall sinnvoll ist, sollte immer im Rahmen einer tierärztlichen Untersuchung individuell entschieden werden. Viele Grüße Janina Rohde