zurück zur Übersicht Frage nach Kastration 08.03.2026 von Sabine A. Hallo, meine Katze wurde im Juli 2025 kastriert. Die Gebärmutter wurde nicht entfernt. Sie ist aus schlechter Haltung im Alter von 4 Monaten beschlagnahmt worden und war 4 Monate im Tierheim . Dort wurde sie von einigen anderen Katzen gemobbt. Sie musste um ihr Futter kämpfen. Dementsprechend ängstlich war sie als sie zu uns kam. Sie lässt sich streicheln, aber nicht auf den Arm nehmen und geht natürlich auch nicht freiwillig in die Transporttasche. Deshalb ist vor jedem Tierarztbesuch eine leichte Sedierung notwendig. Das zur Erklärung, warum Tierarztbesuche nicht einfach mal zu machen sind. Nun zu meiner Frage. Seit der Kastration ist sie anhänglicher geworden und auch neugieriger. Allerdings verändert sich ihr Verhalten zum Ende des Monats, sie zieht sich zurück, ist sehr viel alleine, wenn Kontakt, dann überwiegend nur mit meinem Mann. Sie ruft aber nicht und rollt sich auch nicht auf dem Boden. Das dauert ca. 4- 6 Tage und dann ist sie wieder wie immer. Kann es sein das die durch ihre Dauerrolligkeit,was uns nicht bewusst war, weil sie nicht die ganze Zeit die Rolligkeitsanzeichen hatte, dieses Verhalten beibehalten hat? Oder muss es auf jedenfall beim Tierarzt abgeklärt werden ob es durch übriggebliebenes Eierstockgewebe ausgelöst wird? Sie hat normalen Appetit in der Zeit und zeigt keine weiteren Auffälligkeiten. Ich möchte ihr natürlich weitere Sedierungen wenn möglich ersparen. Viele Grüße Sabine Allenstein Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrte Frau A., ich würde schon eher vermuten, dass das Verhalten nicht erlernt, sondern eher noch hormonell gesteuert ist. Ich verstehe, dass Tierarztbesuche in solchen Konstellationen stressig sind. Mit Hilfe der vorherigen Eingabe von Bonquat/Gabapentin lässt sich das aber meist gut lösen und ist auch medizinisch für die Katze zumutbar. Der Tierarzt kann dann durch eine Blutentnahme das Anti-Müller-Hormon bestimmen, ob noch aktive Eierstocksgewebe im Körper vorhanden ist. Alles Gute und beste Grüße Anette Fach
Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrte Frau A., ich würde schon eher vermuten, dass das Verhalten nicht erlernt, sondern eher noch hormonell gesteuert ist. Ich verstehe, dass Tierarztbesuche in solchen Konstellationen stressig sind. Mit Hilfe der vorherigen Eingabe von Bonquat/Gabapentin lässt sich das aber meist gut lösen und ist auch medizinisch für die Katze zumutbar. Der Tierarzt kann dann durch eine Blutentnahme das Anti-Müller-Hormon bestimmen, ob noch aktive Eierstocksgewebe im Körper vorhanden ist. Alles Gute und beste Grüße Anette Fach