zurück zur Übersicht Katze Stress 12.03.2026 von Katja N. Was ist mehr Stress für eine Katze die FHV-1 positiv ist? Mittel zur Immunstärkung mit einer spritze sanft ins Maul eingeben (kennt sie von klein auf mag es aber natürlich nicht) oder den Stress sein lassen und nichts geben ? Katze hat zusätzlich eine Hauterkrankung und muss aktuell 2x am Tag Salbe bekommen deshalb das geht nicht ohne. was tut man wenn eine OP nötig ist und die Katze zb einen Kragen tragen muss? Das ist immenser Stress. Wie handhabt man das dann? Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau N. Bei Katzen mit felinem Herpesvirus spielt Stress tatsächlich eine große Rolle, weil Stressreaktionen einen erneuten Virusschub begünstigen können. Gleichzeitig lässt sich im Alltag aber nicht jeder Stress komplett vermeiden. Entscheidend ist meist die Gesamtsituation: kurze, gut routinierte Maßnahmen werden von vielen Katzen deutlich besser toleriert als dauerhaft unbehandelte Beschwerden. Wenn Ihre Katze das Eingeben von Mitteln ins Maul seit klein auf kennt, dauert diese Situation in der Regel nur wenige Sekunden und stellt für viele Tiere einen überschaubaren Stress dar. In solchen Fällen ist es oft sinnvoller, notwendige Behandlungen ruhig und routiniert durchzuführen, statt wichtige Maßnahmen aus Sorge vor Stress ganz wegzulassen. Noch wichtiger ist dabei eine möglichst ruhige Umgebung, feste Abläufe und anschließend wieder schnell zur normalen Situation zurückzukehren. Ähnlich ist es bei medizinisch notwendigen Maßnahmen wie einer Operation oder dem Tragen eines Schutzkragens. Solche Situationen lassen sich manchmal nicht vermeiden, auch wenn sie für Katzen unangenehm sein können. Hier versucht man den Stress möglichst zu reduzieren, zum Beispiel durch gute Schmerztherapie, ruhige Unterbringung, gegebenenfalls beruhigende Medikamente und möglichst kurze Tragezeiten des Kragens. In manchen Fällen können auch Alternativen wie weiche Halskragen oder Schutzanzüge besser toleriert werden. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau N. Bei Katzen mit felinem Herpesvirus spielt Stress tatsächlich eine große Rolle, weil Stressreaktionen einen erneuten Virusschub begünstigen können. Gleichzeitig lässt sich im Alltag aber nicht jeder Stress komplett vermeiden. Entscheidend ist meist die Gesamtsituation: kurze, gut routinierte Maßnahmen werden von vielen Katzen deutlich besser toleriert als dauerhaft unbehandelte Beschwerden. Wenn Ihre Katze das Eingeben von Mitteln ins Maul seit klein auf kennt, dauert diese Situation in der Regel nur wenige Sekunden und stellt für viele Tiere einen überschaubaren Stress dar. In solchen Fällen ist es oft sinnvoller, notwendige Behandlungen ruhig und routiniert durchzuführen, statt wichtige Maßnahmen aus Sorge vor Stress ganz wegzulassen. Noch wichtiger ist dabei eine möglichst ruhige Umgebung, feste Abläufe und anschließend wieder schnell zur normalen Situation zurückzukehren. Ähnlich ist es bei medizinisch notwendigen Maßnahmen wie einer Operation oder dem Tragen eines Schutzkragens. Solche Situationen lassen sich manchmal nicht vermeiden, auch wenn sie für Katzen unangenehm sein können. Hier versucht man den Stress möglichst zu reduzieren, zum Beispiel durch gute Schmerztherapie, ruhige Unterbringung, gegebenenfalls beruhigende Medikamente und möglichst kurze Tragezeiten des Kragens. In manchen Fällen können auch Alternativen wie weiche Halskragen oder Schutzanzüge besser toleriert werden. Viele Grüße Janina Rohde