zurück zur Übersicht Grasmilben 27.05.2026 von Sandra K. Was kann ich tun,wenn meine Hündin Rötungen von Grasmilben im Intimbereich hat? Welche Pflegeprodukte würden Sie mir dafür empfehlen u wann sollte ich zum Tierarzt mit ihr? Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau K. Für die aktuelle Jahreszeit wären Grasmilben eher ungewöhnlich, da diese vor allem im Spätsommer und Herbst Probleme verursachen. Rötungen im Intimbereich können zwar durch Grasmilben entstehen, kommen aber auch bei Allergien, Kontaktreizungen, Lecken, bakteriellen Hautentzündungen oder anderen Hauterkrankungen vor. Bei leichten Rötungen ohne starken Juckreiz reicht häufig zunächst eine schonende Reinigung und Pflege. Hier können spezielle veterinärmedizinische Shampoos, Mousse-Produkte oder Reinigungspads für empfindliche Haut sinnvoll sein. Wichtig ist, die Haut sauber und trocken zu halten und weiteres Reiben oder Lecken möglichst zu vermeiden. Wenn der Juckreiz stärker ausgeprägt ist, die Hündin sich ständig leckt oder die Haut deutlich entzündet wirkt, sollte eine tierärztliche Untersuchung erfolgen. Je nach Ursache können dann juckreizstillende Medikamente wie Apoquel oder auch lokal angewendete kortisonhaltige Sprays oder Salben sinnvoll sein. Allerdings sollte vor einer Behandlung möglichst geklärt werden, ob tatsächlich Grasmilben oder eine andere Ursache hinter den Hautveränderungen steckt. Spätestens wenn die Rötung zunimmt, nässt, schmerzhaft wirkt, sich Pusteln bilden oder die Beschwerden trotz Pflege nach wenigen Tagen nicht besser werden, empfehle ich eine tierärztliche Abklärung. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau K. Für die aktuelle Jahreszeit wären Grasmilben eher ungewöhnlich, da diese vor allem im Spätsommer und Herbst Probleme verursachen. Rötungen im Intimbereich können zwar durch Grasmilben entstehen, kommen aber auch bei Allergien, Kontaktreizungen, Lecken, bakteriellen Hautentzündungen oder anderen Hauterkrankungen vor. Bei leichten Rötungen ohne starken Juckreiz reicht häufig zunächst eine schonende Reinigung und Pflege. Hier können spezielle veterinärmedizinische Shampoos, Mousse-Produkte oder Reinigungspads für empfindliche Haut sinnvoll sein. Wichtig ist, die Haut sauber und trocken zu halten und weiteres Reiben oder Lecken möglichst zu vermeiden. Wenn der Juckreiz stärker ausgeprägt ist, die Hündin sich ständig leckt oder die Haut deutlich entzündet wirkt, sollte eine tierärztliche Untersuchung erfolgen. Je nach Ursache können dann juckreizstillende Medikamente wie Apoquel oder auch lokal angewendete kortisonhaltige Sprays oder Salben sinnvoll sein. Allerdings sollte vor einer Behandlung möglichst geklärt werden, ob tatsächlich Grasmilben oder eine andere Ursache hinter den Hautveränderungen steckt. Spätestens wenn die Rötung zunimmt, nässt, schmerzhaft wirkt, sich Pusteln bilden oder die Beschwerden trotz Pflege nach wenigen Tagen nicht besser werden, empfehle ich eine tierärztliche Abklärung. Viele Grüße Janina Rohde