zurück zur Übersicht Helicobacter Katze 08.07.2026 von Toni P. Meine eine Katze (habe 6) erbricht häufiger, sonst eigentlich fit. Ultraschall ergab verdickte Magenwand Wir haben Sucrabest bekommen, es wird mal besser mal schlechter Sucrabest nur 10 Tage geben kurweise immer Nun hab ich bei einem Labor erbrochenes auf Helicobacter testen lassen und es war positiv Meine Frage ist nun kann man das auch ohne Antibiotika behandeln irgendwie naturheilkundlich oder muss immer Antibiotika her? Sie verträgt ausschließlich Amoxicillin Kann man es auch ohne Antibiotika irgendwie hin bekommen? Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Herr P. Ein positiver Helicobacter-Nachweis bedeutet zunächst nicht automatisch, dass dieser auch die Ursache der Beschwerden ist. Helicobacter-Bakterien können auch bei gesunden Katzen nachgewiesen werden, ohne dass sie krank machen. Deshalb sollte ein positives Laborergebnis immer zusammen mit den klinischen Symptomen und den übrigen Untersuchungsergebnissen beurteilt werden. Wenn im Ultraschall bereits eine verdickte Magenwand festgestellt wurde und Ihre Katze immer wieder erbricht, sollte zunächst geklärt werden, ob tatsächlich eine Helicobacter-assoziierte Magenschleimhautentzündung vorliegt oder ob es andere Ursachen gibt, beispielsweise eine Futtermittelunverträglichkeit, eine chronische Darmentzündung oder andere Magen-Darm-Erkrankungen. Ist Helicobacter nachweislich die Ursache der Beschwerden, reicht eine naturheilkundliche Behandlung nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand leider nicht aus. In diesen Fällen ist in der Regel eine gezielte antibiotische Behandlung notwendig, häufig in Kombination mit einem Magenschutz. Welche Antibiotika eingesetzt werden, entscheidet die behandelnde Tierärztin oder der behandelnde Tierarzt individuell unter Berücksichtigung der Verträglichkeit und des Einzelfalls. Naturheilkundliche Präparate oder Ergänzungsfuttermittel können die Magenschleimhaut zwar unterstützen, sie können Helicobacter jedoch nicht zuverlässig beseitigen und ersetzen deshalb keine ursächliche Therapie. Da Ihre Katze bereits Veränderungen im Ultraschall zeigt und die Beschwerden wiederkehrend sind, würde ich das weitere Vorgehen gemeinsam mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen, die oder der sich intensiv mit Magen-Darm-Erkrankungen beschäftigt. Gegebenenfalls kann auch eine weiterführende Diagnostik, beispielsweise eine Magenspiegelung mit Gewebeproben, sinnvoll sein, um die tatsächliche Ursache sicher einzugrenzen. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Herr P. Ein positiver Helicobacter-Nachweis bedeutet zunächst nicht automatisch, dass dieser auch die Ursache der Beschwerden ist. Helicobacter-Bakterien können auch bei gesunden Katzen nachgewiesen werden, ohne dass sie krank machen. Deshalb sollte ein positives Laborergebnis immer zusammen mit den klinischen Symptomen und den übrigen Untersuchungsergebnissen beurteilt werden. Wenn im Ultraschall bereits eine verdickte Magenwand festgestellt wurde und Ihre Katze immer wieder erbricht, sollte zunächst geklärt werden, ob tatsächlich eine Helicobacter-assoziierte Magenschleimhautentzündung vorliegt oder ob es andere Ursachen gibt, beispielsweise eine Futtermittelunverträglichkeit, eine chronische Darmentzündung oder andere Magen-Darm-Erkrankungen. Ist Helicobacter nachweislich die Ursache der Beschwerden, reicht eine naturheilkundliche Behandlung nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand leider nicht aus. In diesen Fällen ist in der Regel eine gezielte antibiotische Behandlung notwendig, häufig in Kombination mit einem Magenschutz. Welche Antibiotika eingesetzt werden, entscheidet die behandelnde Tierärztin oder der behandelnde Tierarzt individuell unter Berücksichtigung der Verträglichkeit und des Einzelfalls. Naturheilkundliche Präparate oder Ergänzungsfuttermittel können die Magenschleimhaut zwar unterstützen, sie können Helicobacter jedoch nicht zuverlässig beseitigen und ersetzen deshalb keine ursächliche Therapie. Da Ihre Katze bereits Veränderungen im Ultraschall zeigt und die Beschwerden wiederkehrend sind, würde ich das weitere Vorgehen gemeinsam mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen, die oder der sich intensiv mit Magen-Darm-Erkrankungen beschäftigt. Gegebenenfalls kann auch eine weiterführende Diagnostik, beispielsweise eine Magenspiegelung mit Gewebeproben, sinnvoll sein, um die tatsächliche Ursache sicher einzugrenzen. Viele Grüße Janina Rohde