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Bauchspeicheldrüsenenzyme

von Christine U.

Hallo Meine Katze hat Probleme m Bauchspeicheldrüse ,Blutwerte m Bauchspeicheldrüse ok . Der extra Wert auf Bauchspeicheldrüse wurde von derTierärztin nicht gemacht sie meint wenn Almazyme hilft ist es ok. Im Moment bekommt er 6x am Tag essen m je 0,40 g Almazyme . Da er davon schon im Mund wund war bin ich auf Kreon gestossen . Leider kann mir keiner die Dosierung sagen ,können sie mir da weiterhelfen zb mit der Kapsel Kreon 10000 viel müsste er da am Tag bekommen ? Mir geht es um den Schutz der Mundschleimhaut ,im Moment bekommt er Almazyme unter Schleckpaste und dann sofort sein Futter alles andere geht nicht. Haben sie ein Vorschlag wegen Dosierung. Dankeschön für Ihre Nachricht

Tierärztin Janina Rohde

Antwort von Tierärztin Janina Rohde

Hallo Frau U.

Ich würde Ihnen davon abraten, Kreon eigenständig anstelle von Almazyme zu dosieren. Die erforderliche Menge richtet sich unter anderem nach dem Körpergewicht, der Futtermenge pro Mahlzeit und vor allem danach, wie ausgeprägt die Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse tatsächlich ist. Eine pauschale Dosierung ist deshalb leider nicht möglich. Grundsätzlich wäre zunächst die Frage wichtig, ob tatsächlich eine exokrine Pankreasinsuffizienz vorliegt. Hierfür gibt es einen speziellen Bluttest, den sogenannten fTLI-Test. Er gilt als Goldstandard für die Diagnose. Sollte dieser bisher nicht durchgeführt worden sein, würde ich das mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt noch einmal besprechen. Nur so lässt sich sicher beurteilen, ob eine dauerhafte Enzymsubstitution überhaupt notwendig ist. Dass die Mundschleimhaut unter Almazyme gereizt oder wund wird, ist leider eine bekannte Nebenwirkung. Die enthaltenen Verdauungsenzyme können die Schleimhaut reizen, wenn sie direkt mit ihr in Kontakt kommen. Deshalb ist es sinnvoll, den Kontakt möglichst gering zu halten, beispielsweise indem die Enzyme gut mit dem Futter vermischt werden und nicht länger im Maul verbleiben. Ob in Ihrem Fall ein Wechsel auf Kreon sinnvoll ist und welche Dosierung gewählt werden sollte, sollte individuell mit der behandelnden Tierärztin oder dem behandelnden Tierarzt besprochen werden. Gegebenenfalls kann die Therapie angepasst werden, um die Mundschleimhaut besser zu schützen und gleichzeitig eine ausreichende Verdauung sicherzustellen.

Viele Grüße
Janina Rohde

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