zurück zur Übersicht Infusion Subkutan 15.07.2026 von Annalena H. Bringt eine Infusion subkutan für eine Katze etwas oder ist das wirklich ein Tropfen auf den heißen Stein und es müsste eine zeitlang mehrmals zb täglich erfolgen um überhaupt eine Wirkung zu zeigen? Bei leichter dehydrierung durch Erbrechen (untersuchungen laufen aber keine Hautfalte Oder erspart man der Katze lieber den Stress und wenn nötig stationär in die Vene? Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau H. eine subkutane Flüssigkeitsgabe kann durchaus sinnvoll sein und ist keineswegs „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“. Gerade bei einer leichten Dehydrierung, beispielsweise durch Erbrechen, kann jede zusätzliche Flüssigkeitsmenge den Körper unterstützen. Entscheidend ist dabei immer, wie stark die Austrocknung ist, wie stabil der Kreislauf der Katze ist und welche Grunderkrankung dahintersteckt. Ist die Katze kreislaufstabil und nur leicht dehydriert, kann eine subkutane Flüssigkeitsgabe eine gute Möglichkeit sein, den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen. Wie häufig sie notwendig ist, hängt von der Ursache und dem weiteren Flüssigkeitsverlust ab und muss individuell entschieden werden. Liegt hingegen eine stärkere Dehydrierung, ein instabiler Kreislauf oder beispielsweise eine schwere Nierenerkrankung vor, reicht die Flüssigkeitsaufnahme über das Unterhautgewebe häufig nicht mehr aus. Dann ist eine intravenöse Infusion über einen längeren Zeitraum, oft 24 bis 72 Stunden, die bessere Wahl, da die Flüssigkeit gezielt und kontrolliert verabreicht werden kann. Letztlich muss immer auch der Stress für die Katze berücksichtigt werden. Lässt sie sich die subkutane Flüssigkeitsgabe entspannt gefallen, ist sie eine gute und schonende Unterstützung. Verursacht die Behandlung jedoch erheblichen Stress oder ist eine schnelle und zuverlässige Rehydratation erforderlich, ist eine stationäre intravenöse Infusion häufig die sinnvollere Option. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau H. eine subkutane Flüssigkeitsgabe kann durchaus sinnvoll sein und ist keineswegs „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“. Gerade bei einer leichten Dehydrierung, beispielsweise durch Erbrechen, kann jede zusätzliche Flüssigkeitsmenge den Körper unterstützen. Entscheidend ist dabei immer, wie stark die Austrocknung ist, wie stabil der Kreislauf der Katze ist und welche Grunderkrankung dahintersteckt. Ist die Katze kreislaufstabil und nur leicht dehydriert, kann eine subkutane Flüssigkeitsgabe eine gute Möglichkeit sein, den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen. Wie häufig sie notwendig ist, hängt von der Ursache und dem weiteren Flüssigkeitsverlust ab und muss individuell entschieden werden. Liegt hingegen eine stärkere Dehydrierung, ein instabiler Kreislauf oder beispielsweise eine schwere Nierenerkrankung vor, reicht die Flüssigkeitsaufnahme über das Unterhautgewebe häufig nicht mehr aus. Dann ist eine intravenöse Infusion über einen längeren Zeitraum, oft 24 bis 72 Stunden, die bessere Wahl, da die Flüssigkeit gezielt und kontrolliert verabreicht werden kann. Letztlich muss immer auch der Stress für die Katze berücksichtigt werden. Lässt sie sich die subkutane Flüssigkeitsgabe entspannt gefallen, ist sie eine gute und schonende Unterstützung. Verursacht die Behandlung jedoch erheblichen Stress oder ist eine schnelle und zuverlässige Rehydratation erforderlich, ist eine stationäre intravenöse Infusion häufig die sinnvollere Option. Viele Grüße Janina Rohde