zurück zur Übersicht Endstadium HCM 17.07.2026 von Sarah S. Hallo, Mein Kater ist 2,5 Jahre alt. Dieses Jahr im Februar wurde HCM bei ihm festgestellt. Er hat viele Tablettenänderungen durch und auch im März ein Lungenödem, wegen Vetmedin. Seit dem war er war er wegen Wasser in der Lunge schon dreimal im Krankenhaus übernacht. Vor der letzten Tablettenänderungen hat er ständig Ohnmachtsanfälle, weshalb die Tierärztin wieder Vetmedin verordnet hat, da sich das Herz auch geändert hatte. Nur bekommt er ab und zu HCT, da er immer wieder schwer atmet. Ich habe schon einen Termin beim Tierarzt. Aber ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, dass der Kater jetzt HCM im Endstadium hat. Ich weiß nicht, wann es richtig wäre ihn einschläfern zu lassen und ob ich da auch den richtigen Zeitpunkt abwarte oder ob er sich quält. Mit freundlichen Grüßen Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrt Frau S., ja, das ist immer eine schlimme Sache mit diesen Herzerkrankungen. Und gerade HCM ist so eine fiese, tückische Erkrankung! Wenn es dem Kater klinisch gut geht und er keine Atembeschwerden hat, kann die Erkrankung medikamentell weiter behandelt werden. Sie können seine Atemfrequenz in Ruhe zuhause zählen. Sie sollte unter 30 Atemzüge pro Minute sein, andernfalls sollte die Therapie/Entwässerung angepasst werden (Dosiserhöhung oder potenteres Medikament). Auch Aspirin protect alle 3 Tage oder besser Clopridogrel täglich wird als Thrombus-Schutz gegeben. Wegen des "richtigen" Zeitpunkt, den Kater zu erlösen, helfen die Beurteilung seiner Lebensqualität, der Atemfrequenz, des Appetits und der Befund der Herzuntersuchung in enger Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt. Ein plötzlicher Herztod ist in diesen Situationen leider auch immer möglich. Genauso wie die Entstehung eines Aortenthrombus. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und dass Sie gut im Sinne des Tieres entscheiden können. Viele Grüße Anette Fach
Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrt Frau S., ja, das ist immer eine schlimme Sache mit diesen Herzerkrankungen. Und gerade HCM ist so eine fiese, tückische Erkrankung! Wenn es dem Kater klinisch gut geht und er keine Atembeschwerden hat, kann die Erkrankung medikamentell weiter behandelt werden. Sie können seine Atemfrequenz in Ruhe zuhause zählen. Sie sollte unter 30 Atemzüge pro Minute sein, andernfalls sollte die Therapie/Entwässerung angepasst werden (Dosiserhöhung oder potenteres Medikament). Auch Aspirin protect alle 3 Tage oder besser Clopridogrel täglich wird als Thrombus-Schutz gegeben. Wegen des "richtigen" Zeitpunkt, den Kater zu erlösen, helfen die Beurteilung seiner Lebensqualität, der Atemfrequenz, des Appetits und der Befund der Herzuntersuchung in enger Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt. Ein plötzlicher Herztod ist in diesen Situationen leider auch immer möglich. Genauso wie die Entstehung eines Aortenthrombus. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und dass Sie gut im Sinne des Tieres entscheiden können. Viele Grüße Anette Fach