zurück zur Übersicht Futter Känguruh Katze 18.07.2026 von Jana Ina L. Meine Kätzin hat IBD Verdacht (minimal verdickte Darmschlingen) und erbricht häufiger 1x Nachts als die anderen 4 Katzen, Blutbild in Ordnung. Sie soll Känguruh Futter fressen Nun frisst aber mein Kater Kattovit Gastro Pouch in Sosse da er sehr oft Durchfall hatte und 1000 Euro Untersuchungen kein Ergebnis gebracht haben und seit dem Kattovit Gastro ist er stabil kein Durchfall selten erbrechen. Futterautomaten haben sie Angst davor leider, hab ich 4 Wochen probiert auch mit Training keine Chance. Die Kätzin soll auch nachts immer Futter haben, aber das würde der Kater weg fressen, getrennt füttern vor allem nachts ist mir nicht möglich (Schichtarbeit). Welche Lösung gibt es hier? Ist Känguruh Futter auch gut verträglich für Magen-Darm-sensiblen Kater der Kattovit Gastro sehr gut verträgt? Sollte man einen Versuch zum Umstellen wagen oder nicht riskieren, dass wieder wochenlang Durchfall und Erbrechen ohne erkennbare Ursache droht. Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau L. in einer solchen Situation würde ich mich vor allem auf das konzentrieren, was im Alltag tatsächlich umsetzbar ist. Wenn ein Futterautomat trotz Training nicht akzeptiert wird und eine nächtliche Trennung aufgrund Ihrer Schichtarbeit nicht möglich ist, sollte die Lösung praktikabel und für alle Katzen möglichst stressfrei sein. Grundsätzlich wäre es durchaus eine Option, beide Katzen mit dem Kängurufutter zu füttern. Ein gesundes Tier oder auch eine Katze mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt kann ein solches Futter in der Regel problemlos fressen. Ob Ihr Kater damit genauso stabil bleibt wie unter dem Kattovit Gastro, lässt sich allerdings nicht vorhersagen. Wenn er mit seinem aktuellen Futter seit längerer Zeit beschwerdefrei ist, würde ich eine Umstellung nur gut abwägen, da jede Futterumstellung das Risiko birgt, dass Magen-Darm-Beschwerden erneut auftreten. Außerdem würde ich die Diagnose noch einmal kritisch hinterfragen. Eine leicht verdickte Darmwand im Ultraschall allein beweist keine IBD. Häufig wird dieser Verdacht früh geäußert, obwohl auch Futtermittelunverträglichkeiten oder andere Magen-Darm-Erkrankungen ähnliche Veränderungen verursachen können. Entscheidend ist daher, welche Untersuchungen bereits durchgeführt wurden – beispielsweise wiederholte Ultraschallkontrollen, Kotuntersuchungen oder gegebenenfalls Magen-Darm-Biopsien. Falls sich die Katzen nachts nicht getrennt füttern lassen, kann es auch ausreichend sein, die betroffene Katze spät abends und direkt morgens zu füttern, sodass die Fresspausen möglichst kurz bleiben. Letztlich muss man hier die medizinisch beste Lösung mit dem verbinden, was im Alltag realistisch umsetzbar ist, denn auch das ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Therapie. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau L. in einer solchen Situation würde ich mich vor allem auf das konzentrieren, was im Alltag tatsächlich umsetzbar ist. Wenn ein Futterautomat trotz Training nicht akzeptiert wird und eine nächtliche Trennung aufgrund Ihrer Schichtarbeit nicht möglich ist, sollte die Lösung praktikabel und für alle Katzen möglichst stressfrei sein. Grundsätzlich wäre es durchaus eine Option, beide Katzen mit dem Kängurufutter zu füttern. Ein gesundes Tier oder auch eine Katze mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt kann ein solches Futter in der Regel problemlos fressen. Ob Ihr Kater damit genauso stabil bleibt wie unter dem Kattovit Gastro, lässt sich allerdings nicht vorhersagen. Wenn er mit seinem aktuellen Futter seit längerer Zeit beschwerdefrei ist, würde ich eine Umstellung nur gut abwägen, da jede Futterumstellung das Risiko birgt, dass Magen-Darm-Beschwerden erneut auftreten. Außerdem würde ich die Diagnose noch einmal kritisch hinterfragen. Eine leicht verdickte Darmwand im Ultraschall allein beweist keine IBD. Häufig wird dieser Verdacht früh geäußert, obwohl auch Futtermittelunverträglichkeiten oder andere Magen-Darm-Erkrankungen ähnliche Veränderungen verursachen können. Entscheidend ist daher, welche Untersuchungen bereits durchgeführt wurden – beispielsweise wiederholte Ultraschallkontrollen, Kotuntersuchungen oder gegebenenfalls Magen-Darm-Biopsien. Falls sich die Katzen nachts nicht getrennt füttern lassen, kann es auch ausreichend sein, die betroffene Katze spät abends und direkt morgens zu füttern, sodass die Fresspausen möglichst kurz bleiben. Letztlich muss man hier die medizinisch beste Lösung mit dem verbinden, was im Alltag realistisch umsetzbar ist, denn auch das ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Therapie. Viele Grüße Janina Rohde