zurück zur Übersicht Verdacht Analdrüsenkarzinom 04.09.2026 von KATHRIN H. Sehr geehrte Damen und Herren, Vor einer Woche wurde bei einer Routineuntersuchung einen großen derben Zuwachs an der Analdrüse festgestellt. Durch Abtastuntersuchung der Ärztin war Ihre Diagnose Tumor. Sie sagte aufgrund seines Alters (13 Jahre kastrierter Schäferhund Mischling) würde Sie von weiteren Untersuchungen/Operationen abraten. Am Ende der Untersuchung sagte Sie man könnte ja mal versuchen mit einer Cortison Spritze und einem Breitband Antibiotikum versuchen wie sich der Zuwachs verhält. Meine Tierärztin ist gerade im Urlaub und ich bin am Verzweifeln da ich nicht weiß ob es nun ein Tumor ist oder vielleicht was harmloses. In einer Woche geht es dann zum Kontrolltermin. Mein Hund hatte und hat bis heute keinerlei Anzeichen, Kot völlig normal. Die Beule die man von außen fühlt ist am Tag der Cortison Spritze über die Hälfte zurückgegangen. Ist das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen? Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrte Frau H., Cortison wirkt natürlich entzündungshemmend und abschwellend und wird daher schon einen Effekt auf die Schwellung haben. Ich bin immer Fan von weiteren Untersuchungen, damit man eine gute Grundlage hat, eine Entscheidung für das Tier zu treffen... Manchmal können Tumore statt OP auch bestrahlt werden oder auch mit Chemotherapie gibt es gute Optionen. Diese wird von Tieren generell besser vertragen als von Menschen. Von daher würde ich Ihnen raten, sich an eine onkoligisch tätige Praxis oder Klinik zu wenden, wenn Sie hier mehr für Ihren Hund tun möchten. Alles Gute und beste Grüße Anette Fach
Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrte Frau H., Cortison wirkt natürlich entzündungshemmend und abschwellend und wird daher schon einen Effekt auf die Schwellung haben. Ich bin immer Fan von weiteren Untersuchungen, damit man eine gute Grundlage hat, eine Entscheidung für das Tier zu treffen... Manchmal können Tumore statt OP auch bestrahlt werden oder auch mit Chemotherapie gibt es gute Optionen. Diese wird von Tieren generell besser vertragen als von Menschen. Von daher würde ich Ihnen raten, sich an eine onkoligisch tätige Praxis oder Klinik zu wenden, wenn Sie hier mehr für Ihren Hund tun möchten. Alles Gute und beste Grüße Anette Fach