zurück zur Übersicht Knoten an seitlichem Rippenbereich 03.10.2026 von Tina B. Meine 20 Wochen alte Katze Lucy wurde am 18.09.26 gegen Tollwut und Katzenschupfen geimpft. Es war die 2. Spritze nach 4 Wochen. Nun ist mir am 3.10.26 genau 14 Tage später eine komische längliche Geschwulst an der Seite aufgefallen. Es fasst sich komisch an. Kein harter Knoten, eher länglich. Katze verhält sich vollkommen normal (spielt und frisst und tobt mit gleichaltrigem Bruder). Hab Angst vor einem Impfsarkom. Liebe Grüße Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau B. Guten Tag, zunächst einmal kann ich Sie etwas beruhigen. Eine Schwellung, die etwa zwei Wochen nach einer Impfung auftritt, ist nicht ungewöhnlich und kann durch eine lokale Entzündungsreaktion auf den Impfstoff entstehen. Ein Impfsarkom wäre bei einer erst 20 Wochen alten Katze und diesem kurzen zeitlichen Abstand ausgesprochen ungewöhnlich. Trotzdem würde ich Ihnen empfehlen, die Schwellung zeitnah tierärztlich untersuchen zu lassen, insbesondere wenn sie sich ungewöhnlich anfühlt. Wichtig wäre auch zu klären, ob die Veränderung tatsächlich an der Impfstelle liegt. Dass Lucy ansonsten munter ist, frisst und spielt, ist natürlich erfreulich, schließt eine behandlungsbedürftige Veränderung aber nicht grundsätzlich aus. Für Schwellungen an einer Impfstelle gibt es die sogenannte 3-2-1-Regel: Eine Gewebeuntersuchung wird empfohlen, wenn die Schwellung drei Monate nach der Impfung noch vorhanden ist, größer als zwei Zentimeter ist oder einen Monat nach der Impfung weiter wächst. Ich würde die Veränderung deshalb jetzt einmal untersuchen und ausmessen lassen und anschließend den Verlauf kontrollieren. Wenn sie größer wird oder sich verändert, sollte sie früher erneut abgeklärt werden. Im Moment spricht der zeitliche Zusammenhang durchaus für eine harmlose Impfreaktion. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau B. Guten Tag, zunächst einmal kann ich Sie etwas beruhigen. Eine Schwellung, die etwa zwei Wochen nach einer Impfung auftritt, ist nicht ungewöhnlich und kann durch eine lokale Entzündungsreaktion auf den Impfstoff entstehen. Ein Impfsarkom wäre bei einer erst 20 Wochen alten Katze und diesem kurzen zeitlichen Abstand ausgesprochen ungewöhnlich. Trotzdem würde ich Ihnen empfehlen, die Schwellung zeitnah tierärztlich untersuchen zu lassen, insbesondere wenn sie sich ungewöhnlich anfühlt. Wichtig wäre auch zu klären, ob die Veränderung tatsächlich an der Impfstelle liegt. Dass Lucy ansonsten munter ist, frisst und spielt, ist natürlich erfreulich, schließt eine behandlungsbedürftige Veränderung aber nicht grundsätzlich aus. Für Schwellungen an einer Impfstelle gibt es die sogenannte 3-2-1-Regel: Eine Gewebeuntersuchung wird empfohlen, wenn die Schwellung drei Monate nach der Impfung noch vorhanden ist, größer als zwei Zentimeter ist oder einen Monat nach der Impfung weiter wächst. Ich würde die Veränderung deshalb jetzt einmal untersuchen und ausmessen lassen und anschließend den Verlauf kontrollieren. Wenn sie größer wird oder sich verändert, sollte sie früher erneut abgeklärt werden. Im Moment spricht der zeitliche Zusammenhang durchaus für eine harmlose Impfreaktion. Viele Grüße Janina Rohde