zurück zur Übersicht Bauchspeicheldrüsenentzündung Novalgin 500mg Dosierung 10.10.2026 von Celina M. Hallo, mein Senior (16.5j, 4kg) hat seit einiger Zeit Probleme mit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Wir therapieren mit MCepe Tropfen, bei denen ich denke, dass diese nicht richtig helfen. Nun waren wir zum Bluttest und Ultraschall in einer Tierklinik und es wurde uns empfohlen ein Schmerzmittel und Magenschutz zu geben. Mein Haustierarzt hat uns geraten, bei der aktuellen Therapie aufgrund von Organbelastungen und temporärer Wirkdauer zu bleiben und nun auf meine Anfrage hin Novalgin 500mg gegeben und sagte “bei Bedarf nicht mehr als 1/5 Tablette geben” Ich hatte nun über Tag eine Verschlechterung des Appetits festgestellt und er schläft sehr viel, also ich ihm 1/8 verabreicht und bin etwas in Sorgen gegenüber einer Unterdosierung. Möchte ihm aber auch nicht zu viel geben. Die Tabletten lassen sich leider sehr “bescheiden” teilen. Welche dosier-Empfehlung können sie mir geben? Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau M. bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung ist eine ausreichende Schmerztherapie ausgesprochen wichtig, da diese Erkrankung sehr schmerzhaft sein kann. Novalgin (Metamizol) wäre bei Katzen allerdings nicht meine erste Wahl, insbesondere nicht bei einem 16,5 Jahre alten Patienten. Ich würde hier eher Buprenorphin empfehlen, da es bei Katzen zur Behandlung stärkerer Schmerzen gut geeignet ist. Zusätzlich spielt Übelkeit bei einer Pankreatitis häufig eine große Rolle. MCP wirkt relativ kurz und ist bei Katzen nicht immer ausreichend wirksam. Ich würde deshalb mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt über Maropitant (Cerenia) sprechen, das länger wirkt und häufig besser gegen Übelkeit hilft. Zur gezielten Appetitanregung würde ich zusätzlich Mirtazapin empfehlen, sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen. Gerade bei Katzen mit Pankreatitis ist es wichtig, die Futteraufnahme möglichst frühzeitig wieder zu stabilisieren. Je nach Zustand kann auch eine Infusionstherapie sinnvoll sein, insbesondere wenn Ihre Katze wenig frisst oder zu wenig Flüssigkeit aufnimmt.Eine konkrete Dosierungsempfehlung für Novalgin würde ich Ihnen ohne Kenntnis der aktuellen Organwerte und des gesamten Gesundheitszustandes nicht geben. Die von Ihnen verabreichte 1/8 einer 500-mg-Tablette entspricht etwa 15,6 mg/kg. Aufgrund der ungenauen Teilbarkeit würde ich die Schmerzmedikation lieber tierärztlich anpassen lassen, statt die Dosis eigenständig zu erhöhen.Da Ihr Kater aktuell schlechter frisst und deutlich mehr schläft, würde ich ihn möglichst noch heute erneut tierärztlich vorstellen. Gerade bei Katzen ist eine anhaltend unzureichende Futteraufnahme problematisch. Viele Grüße Janina Rohde
Antwort von Tierärztin Janina Rohde Hallo Frau M. bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung ist eine ausreichende Schmerztherapie ausgesprochen wichtig, da diese Erkrankung sehr schmerzhaft sein kann. Novalgin (Metamizol) wäre bei Katzen allerdings nicht meine erste Wahl, insbesondere nicht bei einem 16,5 Jahre alten Patienten. Ich würde hier eher Buprenorphin empfehlen, da es bei Katzen zur Behandlung stärkerer Schmerzen gut geeignet ist. Zusätzlich spielt Übelkeit bei einer Pankreatitis häufig eine große Rolle. MCP wirkt relativ kurz und ist bei Katzen nicht immer ausreichend wirksam. Ich würde deshalb mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt über Maropitant (Cerenia) sprechen, das länger wirkt und häufig besser gegen Übelkeit hilft. Zur gezielten Appetitanregung würde ich zusätzlich Mirtazapin empfehlen, sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen. Gerade bei Katzen mit Pankreatitis ist es wichtig, die Futteraufnahme möglichst frühzeitig wieder zu stabilisieren. Je nach Zustand kann auch eine Infusionstherapie sinnvoll sein, insbesondere wenn Ihre Katze wenig frisst oder zu wenig Flüssigkeit aufnimmt.Eine konkrete Dosierungsempfehlung für Novalgin würde ich Ihnen ohne Kenntnis der aktuellen Organwerte und des gesamten Gesundheitszustandes nicht geben. Die von Ihnen verabreichte 1/8 einer 500-mg-Tablette entspricht etwa 15,6 mg/kg. Aufgrund der ungenauen Teilbarkeit würde ich die Schmerzmedikation lieber tierärztlich anpassen lassen, statt die Dosis eigenständig zu erhöhen.Da Ihr Kater aktuell schlechter frisst und deutlich mehr schläft, würde ich ihn möglichst noch heute erneut tierärztlich vorstellen. Gerade bei Katzen ist eine anhaltend unzureichende Futteraufnahme problematisch. Viele Grüße Janina Rohde