Hallo liebes Tasso-Team, ich habe mein Pony nach einer tiefen Verletzung am Hufballen zusammen mit der Mutterstute (Pony ist Jährling, aber noch nicht komplett abgesetzt) in eine Klinik gefahren. Dort wurde mir nach der Erstuntersuchung gesagt, dass die Verletzung unter Vollnarkose nochmals untersucht und genäht werden müsste, die Kosten würden sich auf ca. 7000 Euro belaufen. Ich war nicht bereit, so viel zu bezahlen und habe gebeten, dem Pony einen Verband für den Transport zu machen. Ich wollte es wieder mitnehmen und zuhause von einem Tierarzt versorgen lassen. Die Klinik hat das abgelehnt und nach einigem Hin und Her nach meinem Preis-Limit gefragt. Ich habe gesagt, maximal 3.500 Euro, aber das ist das Äußerste, ich möchte die einfachste und günstigste Behandlung. Die Tierärztin war nach Rücksprache einverstanden und ich habe meine Ponys in der Klinik gelassen. Eine Freundin war bei den Gesprächen dabei und hat auch gehört, dass ich 3.500 Euro als äußerstes Limit genannt habe. Nach 3 Tagen habe ich die Ponys abgeholt, vorher wurde mir am Telefon gesagt, ich soll 2000 Euro anzahlen, über den Rest bekomme ich später eine Rechnung. Auf meine Bitte, alles sofort zu bezahlen, wenn ich die Ponys hole, hieß es, das sei nicht möglich. Ich habe auch da auf mein Limit verwiesen. Jetzt habe ich die Rechnung bekommen und soll nochmal 1.898,09 Euro bezahlen. Die Rechnung besteht natürlich aus zig einzelnen Posten, von denen ich nicht weiß, ob sie notwendig waren oder nicht. Es wurde zB ein Harnkatheter gelegt, das kenne ich nicht bei einer relativ kurzen Vollnarkose. Dann wurde bei der Mutterstute, die nur als Begleitpferd zur Beruhigung dabei war, täglich eine allgemeine Untersuchung abgerechnet. Außerdem wurde diese während der Erstuntersuchung sediert. Ich war ständig im Wartebereich vor Ort und wurde weder gefragt noch hinterher darüber informiert. Habe ich eine Chance, nur den Rest 1.500 Euro zu bezahlen? Oder ist es von vornherein aussichtslos? Vielen Dank und viele Grüße