zurück zur Übersicht Pflege / Adoption Hund 19.10.2026 von Tanja K. Hallo, ich habe am 26.09.2026 einen Hund aus Ägypten mitgebracht. Ursprünglich sollte ich nur Flugpatin sein, aber ich habe mit dazu hinreißen lassen, einen Pflegevertag zu unterschreiben. In Hannover angekommen, wollte den Hund niemand mehr und ich habe ihn bei mir aufgenommen und möchte ihn auch adoptieren. Der Hund kommt von einer Privatperson und übernimmt keine Kosten für Tierarzt oder OP's. Nun möchte ich den Hund behalten und anmelden, benötige jedoch einen Adoptionsvertag, den ich nur bekomme, wenn ich der Dame die genannte Summe des Vertrags zahle. Ich habe ihr gesagt, dass diese Kosten (mittlerweile über Euro 1000,- !) zahle, aber kein Geld für die Adoptionskosten zahlen möchte. Nun droht sie damit den Hund abzuholen. Rechtlich habe ich bestimmt keine Handhabe, das ist mir klar, aber was ist mit den Kosten, die ich hatte? Könnte ich diese von den Besitzern einfordern (und diese damit vielleicht abschrecken)? Was kann ich tun? Vielen Dank für Ihre Hilfe, viele Grüße Foto: © Natascha Kähler Antwort von Rechtsanwältin Gianna Chiappa Man müsste unbedingt den Inhalt des Pflegevertrages sichten und prüfen. Der Aspekt der Kosten und der Eigentumsaspekt, einhergehend mit einem Herausgabeanspruch, dürften getrennt voneinander zu betrachten sein. Es dürfte sich dringend empfehlen, auf eine einvernehmliche und abschließende Lösung hinzuwirken. Wenn die bisher entstandenen Kosten bereits 1.000 € betragen, könnte hierin doch ggf. eine gute Grundlage für eine dauerhafte Übernahme im Sinne des Tieres liegen. Leider kann ohne Kenntnis vom Inhalt des Vertrages keine verlässliche Aussage getroffen werden.
Foto: © Natascha Kähler Antwort von Rechtsanwältin Gianna Chiappa Man müsste unbedingt den Inhalt des Pflegevertrages sichten und prüfen. Der Aspekt der Kosten und der Eigentumsaspekt, einhergehend mit einem Herausgabeanspruch, dürften getrennt voneinander zu betrachten sein. Es dürfte sich dringend empfehlen, auf eine einvernehmliche und abschließende Lösung hinzuwirken. Wenn die bisher entstandenen Kosten bereits 1.000 € betragen, könnte hierin doch ggf. eine gute Grundlage für eine dauerhafte Übernahme im Sinne des Tieres liegen. Leider kann ohne Kenntnis vom Inhalt des Vertrages keine verlässliche Aussage getroffen werden.