Mit dem Hund aktiv durch den Herbst

Beschäftigung und Bewegung mit dem Vierbeiner bei kühlem Wetter

Berner Sennenhund hat Spaß beim herbstlichen Spaziergang. © Karin Grumann © Karin Grumann

Es ist kalt, es ist nass, es ist dunkel. Viele Hunde und viele Menschen möchten sich im Herbst am liebsten in ihren eigenen vier Wänden verkriechen. Auf dem Sofa kuscheln und durch das Fenster dem Regen zuschauen, ist so verlockend. Dabei sind die Herbstmonate eigentlich die perfekte Zeit für gemeinsame Aktivitäten von Hund und Mensch. Denn endlich ist es nicht mehr so heiß, Seen und Strände sind nicht mehr so überlaufen und Hunde oft willkommen. Außerdem ist die Bewegung an der frischen Luft gesund und hebt die Laune. Auch wenn nun mehr Zeit drinnen verbracht wird, ist es also wichtig, Hunde im Herbst zu beschäftigen und auszulasten.

Wir haben einige Ideen zusammengefasst, wie der Herbst mit Hund eine richtig tolle Zeit werden kann.

5 Tipps für eine spannende Gassirunde im Herbst

1. Neue Wege: Ganz naheliegend sind spannende Spazierwege. Dabei finden Hunde natürlich andere Dinge interessant als wir Menschen. Sie legen keinen Wert auf Sehenswürdigkeiten auf ihrem Weg, sondern bevorzugen Strecken, an denen sie ausgiebig schnüffeln können.

2. Abenteuerspaziergang: Für Vierbeiner, die gerne etwas mehr Abenteuer haben, lohnt es sich auf der Spazierrunde kleine Erlebnisse einzubauen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt: über Bäche springen, Slalom laufen, auf Baumstämmen oder großen Steinen balancieren und Vieles mehr. Dabei ist es dennoch wichtig, auf den Wegen zu bleiben, die Waldbewohner nicht zu stören und weder sich selbst noch den Vierbeiner in Gefahr zu bringen.

3. Spielen: Spannende Schnüffelspiele können natürlich das ganze Jahr über gespielt werden. Gerade im Herbst bieten das Laub und die vielen „neuen“ Gerüche jedoch besonders tolle Möglichkeiten für Schnüffelspiele und Verstecke. Am besten geeignet dafür sind Dummys oder Futterbeutel, sodass die Hunde nicht lernen, Futter direkt aufzunehmen. Das kann wichtig sein, damit das Tier nicht eines Tages mal einen Giftköder frisst.

4. Training: Neben dem Schnüffeln und Spielen, bietet der herbstliche Spaziergang auch die Gelegenheit zum gemeinsamen Training. Ob Rückruf, Leinenführigkeit oder kleinere Tricks, viele Hunde haben großen Spaß daran, gemeinsam mit ihrem Menschen zu trainieren und genießen die intensive Zeit zu Zweit.

5. Artgenossen: Auch die Kommunikation und das gemeinsame Schnüffeln und Toben mit Artgenossen, ist für viele Hunde wichtig. Ob es dabei regnet oder nicht, ist dann oft sogar für Hunde, die Nässe nicht mögen, zweitrangig.

Beschäftigung individuell an Hund anpassen

Wichtig bei all diesen herbstlichen Aktivitäten mit Hund sind die richtige Ausrüstung und eine an das Wetter und die Konstitution des Tieres angepasste Belastung. Ein kleiner alter Hund muss natürlich nicht vier Stunden lang im Regen im Wald Schnüffelspiele spielen. Aber mit einem gut sitzenden Hundemäntelchen hat das Tier vielleicht trotz Regen Spaß an einer kleinen Spazierrunde mit extra Schnüffelspieleinheit. Da es im Herbst schneller dunkel wird, sollten Tierhalter auch daran denken, leuchtende oder reflektierende Halsbänder, Leinen oder Geschirre zu nutzen und eine Taschenlampe mitzunehmen.

Kehren Mensch und Hund von ihrem herbstlichen Abenteuer nach Hause zurück, genießen viele Vierbeiner es, mit einem Handtuch trocken gerubbelt zu werden. Das bietet auch eine gute Gelegenheit, die Pfoten zu kontrollieren, ob sich spitze Kastanienstacheln oder ähnliches im Fell verfangen hat.

Nach einer so intensiven Zeit an der frischen Luft ist die anschließende gemeinsame Kuschelzeit auf dem Sofa noch schöner.

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