zurück

Katze Mischa - Das Mauzen an der Tür

Nina Förster erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Katze Mischa © Nina Förster

Mischa ist wieder da! Nach sechs zermürbenden Tagen und schlaflosen Nächten stand sie wieder vor unserer Tür. Mischa ist eine Freigänger-Katze und war trotzdem innerhalb ihrer mittlerweile 10 Lebensjahre niemals länger als zwei Tage unterwegs. Am dritten Tag nach ihrem Verschwinden haben wir uns bereits ernsthafte Sorgen gemacht. Deshalb haben wir beschlossen, Mischa bei TASSO registrieren zu lassen und sofort fühlten wir uns ein kleines bisschen besser. Ich bekam bereits wenige Stunden später präsentable Suchplakate zugeschickt, die ich sowohl aufhängen, als auch auf Facebook etc. teilen konnte. Außerdem hatte ich durch die 24-Stunden-Hotline das Gefühl, dass immer jemand da ist, der mich und meine Sorgen ernst nimmt. Ich habe außerdem den Rat befolgt, und bei allen Nachbarn in den sieben Häusern nebenan geklingelt und jeder Person, die ich auf der Straße traf Bescheid gesagt.

Heute, am sechsten Tag, rief mich TASSO an und vermittelte mir die Nummer einer Dame, die sich auf meine Vermisstenanzeige gemeldet hatte. Sie sei sich aber nicht sicher. Ich sah die Bilder, die sie geschickt hatte und wusste sofort, dass das nicht unsere Katze war. Trotzdem sprach sie mir aufmunternde Worte zu und auch der TASSO-Mitarbeiter wünschte viel Glück. Ich war ein wenig erleichtert, immerhin konnte ich offenbar durch die Plakate Menschen erreichen, die sich verpflichtet fühlen, sich zu melden, wenn sie etwas entdecken. Am Abend des selben Tages hörte ich durch Zufall (ein gekipptes Fenster im Badezimmer) draußen auf der Straße ein zartes Mauzen. Ich traute meinen Ohren nicht, noch ein Mauzen, diesmal etwas lauter. Ich schrie auf vor Glück, riss die Haustür auf und dort stand sie an der Schwelle und tappte, begleitet von meinem aufgeregten Rufen, etwas mitgenommen ins Haus. Sehr abgemagert, schwach aber ansonsten wie immer.

Ich denke, jemand hat sie versehentlich eingesperrt und ist durch die TASSO-Suchplakate, die ich in der ganzen Straße und in den Parallelstraßen im Umkreis von einem Kilometer aufgehängt hatte aufmerksam geworden und hat sie schließlich befreit. Gebt die Hoffnung nicht auf, die TASSO-Suchplakate und eine mobilisierte Nachbarschaft sind meiner Meinung nach die wichtigsten Eckpfeiler für die gezielte Suche. Meistens sind die Lieblinge nicht weit. Wenn das Bewusstsein "Vermisste Katze in der Nähe" bei allen geschärft ist, habt Ihr viel gewonnen. Ich werde meine Katze morgen oder übermorgen auch wieder rauslassen und ihr einmal mehr die Freiheit schenken. Ich würde es niemals anders machen und trotzdem bleibt natürlich mit jedem Mal ein Funken Sorge. Gleichzeitig weiß ich, dass genau das, das Richtige für eine Katze ist und sie so und nur so ihr Leben voll und ganz genießen kann. Toi Toi Toi an alle Suchenden! Ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen, eure Tiere werden es Euch danken. Danke an TASSO für die Netzwerkarbeit, die Unterstützung und für die Hoffnung. Es ist ganz toll, dass es Euch gibt.

781,157 „Gefällt mir“-Angaben

Danke für die vielen Likes!

TASSO-Videos

Alles zu den Aufgaben von TASSO in Bildern

Newsletter

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden!