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Katze Elise - Wohnungskatze auf Abenteuertour

Björn Weidhüner erzählt seine TASSO-Erfolgsgeschichte

Katze Elise © Björn Weidhüner

Unsere Katze Elise ist am 06.09.2018 weggelaufen. Sie ist eine reine Hauskatze und wir sind gerade erst umgezogen. Abgehauen ist sie durch ein Dachfenster, kurz bevor ein heftiges Gewitter los ging. Da sie mit ihrem einen Lebensjahr zwar noch sehr neugierig und abenteuerlustig ist, wusste ich das sie unglaubliche Angst haben musste. Im strömenden Regen und mit Taschenlampe bewaffnet, suchte ich sie im und ums Haus und in der Nachbarschaft.

Am nächsten Tag hing ich selbst geschriebene Suchplakate auf, fragte jeden den ich sah, verteilte Katzenstreu rund ums Haus (weil Katzen diesen vertrauten Geruch noch zwei Kilometer entfernt wahrnehmen können), stellte ihre Transportbox raus (in der sie immer gern schlief) und betete, dass sie heim kommt. Nach dem meine Familie mitgesucht hatte, wir durchs Dorf gefahren und durch Wiesen und Wälder gelaufen sind sowie Hinweisen von Anrufern nachgegangen sind, stand ich verzweifelt im Garten und rief ihren Namen (Sie ist sehr zutraulich und auch etwas frech. Sie antwortet, wenn man sie mit Namen anspricht und erzählt auch gerne, wenn irgendetwas los ist oder ihr langweilig ist). Beim Rufen wurde meine Stimme immer lauter, bis ich ihren Namen nur noch ein letztes mal so laut ich konnte "brüllte". Ich hatte mich gerade traurig umgedreht, als ich dachte, ich hätte etwas gehört.

Ich rief erneut. Und da, tatsächlich eine Antwort! Ich sprang über den Gartenzaun auf das Feld und rannte zur Stelle aus der das Geräusch kam. Ich wiederholte ihren Namen und bekam eine Antwort. Das war sie, das Miauen erkannte ich. Auch meine Schwiegermutter hatte es gehört. Von der anderen Seite näherten wir uns dem dritten oder vierten, weiter entferntem Nachbarhaus. Und dort war sie. In einer Art Gartenhaus hatte sie sich Unterschlupf gesucht. Ihre Augen wurden groß als sie mich sah. Sie kam mir gleich entgegen gesprungen. Ich nahm sie auf den Arm und sie drückte sich so fest an mich, dass die Krallen tief in meiner Schulter waren. Sie drückte ihren Kopf immer und immer wieder gegen meinen. Man hat gesehen und gespürt, wie froh sie war, wieder bei mir zu sein. Da konnte ich die Freudentränen nicht zurückhalten.

Die Nachbarn hatten sich um sie gekümmert, haben ihr Fressen und Trinken gegeben. Natürlich gab es einen Finderlohn. Wir haben Elise nach nur drei Tagen wieder gefunden. Auch Ihr da draußen, die ihr Tier vielleicht noch suchen, gebt die Hoffnung nicht auf, auch Ihr werdet Euer Haustier wieder finden. Wenn Ihr fragen habt oder nicht weiter wisst, dann meldet Euch bei TASSO. Mir wurde dort wirklich sehr geholfen. Ich danke Ihnen allen für Ihre Aufmerksamkeit. Ich möchte mich auf diesem Weg auch nochmal bei allen bedanken, die sich bei uns mit Hinweisen gemeldet haben und ein ganz großes Dankeschön geht raus an Tasso und die nette Frau am Telefon, dessen Namen ich vor lauter Aufregung vergessen habe. Vielen Dank. Und allen Suchenden, ganz viel Erfolg!
 

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