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Ollis rätselhafte Tour

Ollis Halterin erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Rüde Olli © Privat

Entlaufene Hunde können glücklicherweise oft schnell wieder mit ihren Menschen zusammengebracht werden. Dass ein Hund nur einige Stunden lang verschwunden ist, ist also an sich nicht ungewöhnlich. Der Fall von Hund Olli, der am Morgen in Köln entlaufen ist und noch am frühen Abend wieder mit seiner Halterin vereint wurde, ist also auf den ersten Blick einmal eine „ganz normale“ TASSO-Erfolgsgeschichte. Und doch war Ollis Fall ein besonderer, den Ollis Halterin musste ihren Dackel-Mischling knapp 180 Kilometer von Zuhause entfernt abholen.

Was war passiert? „Darüber kann ich nur rätseln“, erzählt Ollis Halterin. Als sie am Samstagmorgen mit ihrem Hund zum Spaziergehen aufbrechen wollte, war er nicht da. „Er muss kurz vorher ausgebüxt sein. Ich dachte allerdings, dass er unter dem Bett liegt, wo er seinen Lieblingsplatz hat, aber scheinbar ist er durch eine Lücke im Zaun entwischt“, berichtet sie. Natürlich begann in Köln sofort eine große Suche nach dem Ausreißer. Doch er war nicht auffindbar und kam auch nicht von alleine zurück. Auch die TASSO-Suchmeldungen wurden großräumig verbreitet, doch es fand sich bis zum späten Nachmittag keine Spur. Bis das Telefon klingelte und ein TASSO-Mitarbeiter Ollis Halterin mitteilte, dass ihr Hund vermutlich gefunden wurde. Er sei bei der Polizei. In Eschborn. Bei Frankfurt. 180 Kilometer weit weg von Zuhause.

„Ich war mir sicher, dass es sich um ein Missverständnis handelt“, erzählt Ollis Halterin. Doch das Telefonat mit der Polizei vor Ort brachte Klarheit: Die Nummer des Transponders, den Olli unter der Haut trägt, stimmte. Und da diese Nummern einmalig sind, der Hund auf den Namen Olli hörte und die Beschreibung passte, ließ sich seine Halterin überzeugen. „Das ist total abwegig, aber es war tatsächlich Olli“, sagt sie und ihr Erstaunen ist ihr auch heute noch anzuhören. Schnell organisierte sie es, dass sie ihren Hund abholen konnte und beide freuten sich tierisch über das Wiedersehen. Wie Olli in so kurzer Zeit von Köln nach Frankfurt gelangt ist, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Entweder ist er in den Zug gestiegen oder – das hält seine Halterin für wahrscheinlicher – heimlich in einem Auto mitgefahren. „Er ist wirklich gut darin, sich zu verstecken und sich unauffällig zu verhalten. Er hat da wirklich ‚Ninjaskills‘“, sagt sie lachend und erleichtert, dass ihr tierischer Liebling sein Abenteuer auch dank der Hilfe von TASSO so gut überstanden hat.

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