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Schock nach der Spätschicht

Larissa Freisheim erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Kater Timmi © Larissa Freisheim

Als ich am 03.07.19 sehr spät von der Arbeit nach Hause kam und mich wunderte, warum mein kleiner Kater Timotheus nicht wie gewohnt an der Tür schon auf mich wartet, musste ich schockiert feststellen, dass er tatsächlich weg und nirgendwo in der Wohnung mehr zu finden war.

Er ist kein Freigänger. Ich habe es öfters versucht, aber er wollte einfach nicht raus. Der einzige Weg, wie er jedoch hätte entkommen können, war der Balkon (drittes Stockwerk). Verzweifelt machte ich mich mit vielen Freunden die nächsten Abende auf die Suche und nahm meinen anderen Kater Paulus mit. Wir verteilten TASSO-Suchplakate und sprachen alle Leute an, im Garten, Hundebesitzer und Kinder, einfach jeden.

Zwischendurch erhielt ich immer wieder Anrufe, er sei gesehen worden. Das machte mir Mut. Auch die Straßenreinigung hatte keinen toten Kater gefunden, also hoffte ich weiter. Letztendlich erhielt ich dann neun regnerische Tage nach seinem Verschwinden einen Anruf von TASSO, den ich nicht entgegennehmen konnte.

Es folgte eine SMS. Ich solle mich auf einer Handynummer melden. Gesagt, getan! Mein kleiner Timmi wurde von jungen Mädels gefunden, die Tage vorher von meiner Freundin bei der Suchaktion angesprochen wurden. Sie fanden ein Suchplakat und wählten sofort die TASSO-Notrufnummer.

Ich möchte besonders allen Mut machen, die genauso wie ich nichts unversucht lassen wollen. Gebt nicht auf. Sprecht alle an. Jeder wollte unbedingt helfen und die Menschen waren so freundlich und verständnisvoll.

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