zurück Kranke Katze Rocky wieder mit ihrer Familie vereintCornelia Brehm erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte 19.08.2026 Teilen E-Mail © Cornelia Brehm Rocky ist eine besondere Katze für uns — vom ersten Tag an. Da die Mama sie verstoßen hatte, mussten wir sie von Hand aufziehen. Nach zehn Wochen begannen außerdem epileptische Anfälle. Sie braucht zweimal täglich ihre Medizin. Daher waren wir sehr in Sorge, als sie irgendwie verschwand und nicht mehr zurückkehrte. Da war sie siebeneinhalb Monate alt und lebte bisher nur in der Wohnung. Wir meldeten den Verlust bei TASSO. Wir hängten überall im Ort die TASSO-Plakate auf. Jeden Tag suchten wir stundenlang die Gegend ab. Aber es stürmte und regnete. Wir telefonierten mit allen Tierärzten in der Gegend. Immer in Sorge um Rocky, weil sie doch ihre Medizin brauchte — die Anfälle sind echt furchtbar! Nach über einer Woche kam ein Anruf von TASSO bezüglich einer Sichtmeldung. Aber es war eine andere schwarze Katze! Schon ausgewachsen! Auf das Unwetter folgte die unbarmherzige Hitze! Wir gaben im Gemeindeblatt im TASSO-Look eine Vermisstenanzeige auf. Am gleichen Tag rief TASSO wieder an. Jemand hatte auf dem Aldi-Parkplatz eine schwarze Katze gesichtet. Aber als wir hinkamen, war sie bereits verschwunden. Jeden Tag schauten wir beim Aldi vorbei — nichts. Zwei Tage später eine neue Sichtmeldung. Es war leider wieder die ausgewachsene schwarze Katze. Dann kam lange nichts mehr. Nach 16 Tagen erneuerten wir die TASSO-Plakate, laminierten sie auch, erweiterten den Suchradius. Viele unserer Bekannten glaubten nicht mehr an Rockys Rückkehr. Aber solange sie nirgends tot gefunden wurde, gaben wir die Hoffnung nicht auf. Nach gesamt 18 Tagen und dem heißen 40° C-Wochenende erreichte uns Montagabend wieder ein Anruf von TASSO. Eine Sichtmeldung unseres Nachbarn. Sie sähe genauso aus wie auf dem Plakat und verstecke sich gerade bei den Mülltonnen. Wir nahmen gleich den Katzenkorb mit. Als wir hinkamen, zeigte man uns ein Foto der Katze. Yippieh, das war Rocky. Wir fingen sie ein. Und — oje — sie war ein Fliegengewicht! Ab zum Tierarzt! Im Wartezimmer gaben wir ihr erstmal Wasser. Die Untersuchung ergab, dass Rocky gesund ist. Als sie verschwand, wog sie 2,7 kg, jetzt nur noch 1,8 kg! Aber wir päppeln sie wieder auf. Rocky ist glücklich, wieder daheim zu sein. Wir sowieso. Und Daisy und Django werden sie bestimmt bald wieder akzeptieren. Danke, liebe TASSO-Mitarbeiter, für euer Engagement. Dass ihr immer erreichbar seid und Sichtmeldungen wirklich SOFORT teilt oder per E-Mail gemeldet habt. Sofort heißt wirklich sofort. Danke, dass ihr immer freundlich seid am Telefon und all die Zeit mitgefiebert habt. Danke auch für eure Suchtipps. Es ist super, dass es euch gibt! An alle, die ihre Tiere vermissen: TASSO hilft und unterstützt, aber man muss schon selbst aktiv werden. Und niemals die Hoffnung aufgeben, auch wenn andere nicht mehr dran glauben.