Wühltischwelpen – nein danke!

Nein zum Handel mit Billigwelpen

Das Kampagnenbild der Aktion zeigt einem Welpen auf dem Kassenband. © TASSO e.V.
Welpen sind keine Ware! Seien Sie vorsichtig beim Welpenkauf.

Das Projekt in Kürze

Ausgangssituation
Der Handel mit Billigwelpen boomt seit Jahren. Die Welpen stammen überwiegend aus Osteuropa und werden zu Schnäppchenpreisen im Internet angeboten. Vielfach sind die Welpen krank, überleben oft das erste Lebensjahr nicht und werden zu früh von der Mutter getrennt, was bereits in der juvenilen Phase zu Verhaltensstörungen führt. Die Gewinne der Händler sind astronomisch.
 
Ziel
Im Rahmen der Kampagne: Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit und Politik
Im Rahmen der inhaltlichen Arbeit: EU-weite Kennzeichnung und Registrierung für alle Hunde, Einführung eines Sachkundenachweises und eines Heimtierzuchtgesetzes, vermehrte und zielgerechte Kontrollen, Verbot des Internethandels mit Welpen
Langfristiges Ziel: Abschaffung des illegalen Welpenhandels
 
Vorgehen
Mit der Kampagne soll in der breiten Öffentlichkeit und in der Politik auf das Problem des zunehmenden Welpenhandels und die drohenden Folgen aufmerksam gemacht werden. Zur Aufklärung werden Flyer und Plakate gedruckt und verteilt.

So können Sie helfen!

Weiterführende Informationen

Niedlich. Todkrank. Verhaltensgestört. – Welpen sind keine Ware!

Hundewelpen sind zum Knuddeln, wecken den menschlichen Beschützerinstinkt, und keiner würde auf den ersten Blick vermuten, dass ein so süßes Geschöpf womöglich das Opfer eines unseriösen Vermehrers ist. Sogenannte „Wühltischwelpen“ sind in der Regel krank und hatten in ihrem kurzen Leben keine Chance auf eine artgerechte Sozialisation. Ob ein Welpe krank oder gesund ist, sieht man ihm auf den ersten Blick leider nicht unbedingt an. Deshalb ist es auch so schwierig, seriöse Anbieter von unseriösen zu unterscheiden. Die Maschen der Welpenproduzenten werden immer gerissener. War früher der Preis ein Indikator dafür, dass es sich um ein unseriöses Angebot handelt, so haben die Vermehrer ihre Preise mittlerweile fast auf das Niveau seriöser Züchter angepasst. Auch die Tatsache, dass das Tier gechippt ist, ist kein Garant für ein langes, gesundes Hundeleben.

Neben den gravierenden Mängeln, die bereits bei der Aufzucht und dem Transport der Welpen bestehen, entstehen durch den Welpenhandel auch Gefahren, die später von Hunden ausgehen. Die Ursache dafür liegt in der unzulänglichen Sozialisation der Tiere und die meist zu früh erfolgte Trennung von Müttern und Geschwistern. Darüber hinaus können Infektionskrankheiten eingeschleppt werden, die bislang als ausgerottet galten (zum Beispiel Tollwut). Die Haltungsumstände der Mutterhündinnen in den Herkunftsländern sind extrem tierschutzwidrig.

Deshalb gilt: „Augen auf beim Welpenkauf!“

Unterstützen Sie die skrupellosen Machenschaften keinesfalls. Jedem gekauften Welpen folgt eine neuer nach. Vertrauen Sie nur seriösen Tierschutzorganisationen (sowohl im Inland als auch im Ausland), Tierheimen und Züchtern. Unser Positionspapier dient als erste Orientierungshilfe bei der Auswahl eines neuen Welpen. Vorsicht ist besonders bei Angeboten im Internet geboten!

Informationsflyer und -plakat zur Aktion „Wühltischwelpen – nein danke!“

Nur wenn es gelingt, die Nachfrage nach Hundewelpen aus unseriöser Zucht zu stoppen, haben wir eine Chance, diesen Schwarzmarkt einzudämmen. Erzählen Sie deshalb möglichst vielen Menschen von dem grausamen Geschäft der Hundehändler und helfen Sie uns bei der Aufklärung von Tierhaltern. Bestellen Sie jetzt in unseren „Bestellungen & Downloads“  kostenlos unser Aktionsplakat und unseren Informationsflyer zum Auslegen und Weitergeben an Hundefreunde oder laden Sie sich diese ganz einfach herunter.

Die Folgen des illegalen Welpenhandels in TASSO-TV

In dreckigen Verschlägen, in Osteuropa aber auch in Deutschland, werden zahllose Hündinnen auf engstem Raum gehalten. Zwei- oder dreimal pro Jahr bringen sie Nachwuchs auf die Welt. Alle Hunde erhalten nur das für das bloße Überleben Notwendige. TASSO kämpft seit Jahren gegen die Machenschaften der skrupellosen Hundevermehrer. Zu Wort kommen in diesem Video die Tierärztinnen Dr. Anette Fach (gesundheitliche Probleme der Welpen) und Dr. Barbara Schöning (Verhaltensstörungen der Welpen) sowie Käthe Müller vom Retriever-Netzwerk, das sich seit Jahren um Muttertiere aus Vermehrerzuchten kümmert.

 

Die Aktion „Wühltischwelpen – nein danke!“ im Haustierradio

Interview mit Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO, zum Thema Wühltischwelpen.

 

Mehr zum Thema

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© Carolin Pauly

Tipps für den Welpenkauf

Die Anschaffung eines Hundes sollte nur wohlüberlegt erfolgen, schließlich übernimmt man die Verantwortung für das Tier ein ganzes Hundeleben lang. Spontankäufe sollten daher in jedem Fall unterbleiben.

© Lisa Winzer

Rechtliche Tipps

Was können Sie tun, wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand gegen das Tierschutzgesetz verstößt und illegal mit Welpen handelt? 

© Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel

AG Welpenhandel

Ziel des Bündnisses "AG Welpenhandel" ist es, die breite Öffentlichkeit und die Politik auf das zunehmende Problem der europäischen Welpenmafia aufmerksam zu machen, um unabsehbare zukünftige Folgen im Vorfeld abwehren zu können.

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TASSO-Videos

Alles zu den Aufgaben von TASSO in Bildern

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