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2 Jahre und vier Monate

C. W. erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Katze Nelly © C. W.

Nach über zwei Jahren ist sie wieder da! Zwei Jahre, vier Monate, so lange war unsere Katze Nelly verschwunden! Zwei Tage nach unserem Umzug in eine andere Stadt ist Nelly in einem unachtsamen Moment nach draußen entwischt. Es war November und tagelanges Regenwetter mit Wind erschwerten die Suche. Wir informierten TASSO, hängten Plakate auf, inserierten in der Zeitung und im Wochenblatt. Nelly war wie vom Erdboden verschluckt. Wir litten alle sehr darunter.

Vor einer Woche dann, es waren über zwei Jahre vergangen, rief eine sehr liebe Frau von TASSO an und sagte, unsere Nelly sei gerade bei einer Tierärztin in der Gegend und diese hat den Chip ausgelesen. Sie sei schon länger als Streunerin aufgefallen und wir könnten sie gleich abholen. Wir sind sofort hingeeilt. Und siehe da, es war unsere Nelly, ein Wunder.

Nelly hat wohl Monate nach ihrem Verschwinden in einem 2,5 Kilometer entfernten Dorf Anschluss an eine liebe Familie gefunden, dort wurde sie mit Futter versorgt und durfte in der Scheune schlafen. Sie waren mit ihr dann auch bald beim Tierarzt, jedoch wurde bei diesem der Chip aus unerklärlichen Gründen nicht ausgelesen, sonst wäre Nelly schon viel früher zurück gewesen. Nun, nach über zwei Jahren, ist diese Familie mit Nelly wegen einer verletzten Pfote zu einer anderen Tierärztin. Diese entdeckte den Chip und informierte umgehend TASSO.

Nelly ist nun seit zwei Wochen wieder bei uns und berappelt sich immer mehr. Inzwischen ist die Pfote wieder fast verheilt. Nach draußen darf sie natürlich erstmal nicht, möchte sie auch im Moment gar nicht. Sie schläft und frisst im Wechsel und genießt zwischendurch die Streicheleinheiten.

Die Erfolgsgeschichten von TASSO haben wir immer wieder verfolgt, das hat uns wirklich sehr geholfen, auch wenn wir ehrlich gesagt nach so langer Zeit nicht mehr zu hoffen wagten, Nelly jemals wiederzusehen. Deshalb möchten wir nun auch anderen Mut machen, die ihre Katze vermissen.

Übrigens, auch die andere Familie hat in der Zeitung inseriert und Plakate aufgehängt, nur eben in ihrem Ort und ein halbes Jahr später als wir. Ich würde also empfehlen, auch Nachbarorte mit Plakaten zu versorgen, die etwas weiter weg liegen und in größeren Abständen in den ortsansässigen Zeitungen inserieren. Nicht nur nach Wochen. Nelly hat Monate gebraucht, jemanden zu finden wo sie bleiben durfte. Zu dem Zeitpunkt haben wir aber nicht mehr inseriert. Unsere beiden neuen Katzen haben zusätzlich zum Chip auch eine Ohr-Tätowierung mit der Aufschrift "Chip", das hatte Nelly leider nicht und wäre bestimmt sehr hilfreich gewesen.

Wir sind TASSO unendlich dankbar, ohne Chip hätten wir Nelly nie wieder gesehen. Und es ist die Ungewissheit, die das Ganze so schlimm macht. Natürlich sind wir auch der Familie, die Nelly versorgt hat, sehr dankbar. Für sie war Nelly inzwischen auch mehr als nur eine Streunerkatze.

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