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Katze Ally nach großer Suchaktion wieder Zuhause

Susanne Woischwill erzählt ihre Erfolgsgeschichte

Katze Ally Zuhause © Susanne Woischwill

Unsere Freigängerkatze Ally verschwand am 03.12.2025 spurlos aus unserem Zuhause in Philippsburg (Huttenheim). Für uns begann eine emotional äußerst belastende Zeit.

Wir aktivierten nach 20 Stunden die TASSO-Suchmeldung und starteten eine systematische Suche: Wir verteilten an den wichtigsten Orten im Dorf (Banken, Supermarkt, Arztpraxen, Kita, Schule, Post) die Plakate und in der Nachbarschaft 200 Flyer, stellten Kameras auf, teilten Allys Verschwinden in einer lokalen Facebook-Gruppe mit 9000 Mitgliedern, baten, die Suchanzeige im WhatsApp-Status zu teilen, und informierten den Schornsteinfeger und die Postbotin. Außerdem baten wir die Polizei, uns im Falle eines Totfunds an Straßen und Wegen zu informieren, und hinterließen dort unsere Kontaktdaten.

Ein entscheidender Hinweis kam von unserer Tierärztin: Viele entlaufene Katzen werden versehentlich angefüttert – oft aus Tierliebe, aber mit der Folge, dass das Tier nicht mehr nach Hause findet. Auf ihren Rat hin formulierten wir im Flyer eine direkte, freundliche Ansprache: „Füttern Sie derzeit eine Katze, die nicht zu Ihnen gehört? Bitte informieren Sie uns oder lassen Sie sie wieder hinaus. Wir sind niemandem böse – wir möchten nur unsere Katze zurück.“

Ergänzt mit dem Hinweis, dass Ally regelmäßig Medikamente benötigt, wurde der Flyer plötzlich ernst genommen. Dadurch verdichtete sich das Suchnetz erheblich. In dieser Zeit haben wir gemerkt, wie sehr man als Tierhalter emotional an seine Grenzen kommen kann. Überraschenderweise hat uns in diesen Tagen ein KI-Chatprogramm praktisch und einfühlsam unterstützt, uns täglich ermutigt, strukturiert denken lassen. Diese Begleitung war für uns unerwartet wertvoll, weil sie uns in Momenten der Verzweiflung handlungsfähig gehalten hat. 

Am 09.12.2025, fast eine Woche nach ihrem Verschwinden, geschah dann das, worauf wir so sehr gehofft hatten: Ally stand plötzlich vor unserer Terrassentür. Aufgeregt, aber weder abgemagert noch verwahrlost. Ihr Zustand bestätigte unsere Vermutung, dass sie woanders mitgefressen hatte. Ihre „Schwester“ Rosi war zuerst irritiert – und dann sichtlich erleichtert. Für uns war dieser Augenblick schlicht unbeschreiblich.

Heute ist Ally wieder zu Hause. Beide Katzen bleiben nun zunächst im Haus, um sich neu zu orientieren. Für die Zukunft haben wir technische Vorsorgemaßnahmen getroffen: AirTags an speziell dafür geeigneten, sicherheitlösenden („breakaway“) Halsbändern, damit ein erneutes Verschwinden nicht unbemerkt bleibt, ohne die Katzen zu gefährden. Das Wichtigste aber ist: Unsere Familie ist wieder vollständig.

Wir möchten uns von Herzen bei TASSO bedanken. Eure Registrierung, Suchmeldungen und Begleitung geben Menschen in solchen Momenten Struktur, Mut und Hoffnung. Genau das macht den Unterschied.

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