TASSO kämpft erfolgreich für mobile Kliniken

Gerichtsentscheidung für den Tierschutz

Uebergabe eines Krankenwagens an den Tierschuetzer Iulian Puican. © TASSO e.V.
Marin Bleidner und Petra Zipp von TASSO übergeben den ehemaligen Krankenwagen an den Tierschützer Iulian Puican.

Bereits seit vier Jahren arbeitet TASSO mit seinem Partnerverein READC in der Walachei, Rumänien, zusammen und hat Tausende von Hunden gekennzeichnet. Nach dem bewährten Prinzip von Monitoring, Kennzeichnung, Registrierung und Schulbildung wurden Vorbereitungen für eine erfolgreiche Kastrationskampagne getroffen. Kastrationen sind ein wesentliches Element des Engagements gegen das Elend der Streunertiere. Doch gerade in Dörfern mit überwiegend älterer und bedürftiger Bevölkerung ist es schwer, dies umzusetzen. Denn bisher war der Einsatz von mobilen Kliniken nur dann möglich, wenn diese auf einen Tierarzt zugelassen wurden. Vereine haben keine Zulassung erhalten. Doch das stellte die Vereine vor Schwierigkeiten, da sie die Kontrolle über die wertvollen Kliniken hätten aus der Hand geben müssen.

Kastrationen vor Ort werden möglich

Gemeinsam mit seinem rumänischen Partnerverein READC hat TASSO nun erwirkt, dass das Gesetz Nr. 160/1998 für die Organisierung und Ausübung des Tierarztberufs und der Berufsordnung des Tierarztes geändert wird. Laut Beschluss der Tierärztekammer dürfen nun seit April 2019 auch Tierschutzvereine mobile Kliniken betreiben, für die sie Tierärzte einstellen, die dann vor Ort die Eingriffe fachgerecht durchführen. Ein großer Erfolg für die Tierschützer vor Ort und ein Lichtblick für die vielen Tierhalter, die bisher keine Möglichkeit hatten, ihre Vierbeiner kastrieren zu lassen.

TASSO sponsert Kastrationsmobil für Tierschützer

Nachdem mit dem bahnbrechenden Gerichtsentscheid nun die Kastration mit Hilfe von mobilen Kliniken auch in der Fläche möglich geworden ist, hat TASSO dem rumänischen Tierschutzverein Asociatia A Doua Sansa einen ausrangierten Rettungswagen zur Verfügung gestellt. Der aktive Tierschützer Iulian Puican nahm das Fahrzeug direkt bei TASSO in Sulzbach in Empfang und brachte es nach Rumänien. Dort wird es nun zu einer mobilen Kastrationsklinik umgebaut. Mit Hilfe dieses Fahrzeugs können dann bald die wichtigen Kastrationen starten und die Zahl der Streunerhunde und der Welpen in der Region bald deutlich reduziert werden.

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© TASSO e.V.

Projekt in Targu Mures

TASSO arbeitet mit dem Tierheim in Targu Mures in Siebenbürgen zusammen. Durch diese Zusammenarbeit ist es möglich geworden, dass dort keine Hunde getötet werden müssen. Im Jahr werden etwa 500 Tiere im Tierheim aufgenommen. Ziel ist es, langfristig alle Tiere an neue Halter im Land zu vermitteln.

© TASSO e.V.

TASSO im Donau-Delta

Mit stetigem Engagement konnte TASSO gemeinsam mit einem rumänischen Partnerverein READC seit 2015 im Donaudelta einen großen Beitrag gegen das Elend der Streunertiere leisten. Zweimal jährlich finden gemeinsame Aktionen mit rumänischen Tierärzten und Studenten der Tiermedizin statt.

© Codrut Feher

Hundefänger-Mafia

Straßenhunde und Hundefänger: Seit September 2013 gehen in Rumänien die Hundefänger wieder mit Polizeigewalt, vermummten Schergen und aggressiven Helfern gegen die Hunde und oft auch ihre Menschen vor. TASSO ist der Meinung, dass auch Straßentiere ein Recht auf Leben haben und setzt sich für sie ein.

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