zurück

„Wo tut's denn weh?"

TASSO informiert zum Thema Schmerzerkennung bei Heimtieren

schwarz weißer Hund liegt mit abgelegtem Kopf © TASSO e.V. / Angelina Brückner Fotografie

Eschborn, 18. Februar 2026 – Werden Sie zum Schmerzexperten für Ihr Tier! Mit dieser Botschaft informiert die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Heimtierregister betreibt, Tierhalterinnen und Tierhalter zum Thema Schmerzerkennung bei Heimtieren. Durch genaues Hinschauen können schon kleinste Schmerzanzeichen der Vierbeiner erkannt und die Ursache frühzeitig tiermedizinisch behandelt werden.

„Schmerzen bei Hunden, Katzen und kleinen Heimtieren werden leider häufig erst spät entdeckt und können für die Tiere oft mit jahrelangem Leiden verbunden sein“, sagt Dr. Laura Witting, Tierärztin und Tierschutzreferentin bei TASSO. Sie weist darauf hin, dass viele Tiere – vor allem Katzen und kleine Heimtiere – Meister darin seien, ihre Schmerzen zu verstecken. „Auch bei Hunden ist es nicht immer eindeutig. Sie haben zwar im Laufe der Domestikation gelernt, dass es nützlich sein kann, Schmerzen nicht vor uns zu verbergen, aber auch bei ihnen müssen wir genau hinschauen“, sagt Witting.

Diese Aufmerksamkeit lohnt sich: In vielen Fällen kann medizinisch gut geholfen werden, zum Beispiel wenn Zahnprobleme frühzeitig erkannt und behandelt werden. Auch die Folgekosten, die entstehen, wenn Krankheiten lange unentdeckt bleiben, können durch frühzeitiges Eingreifen reduziert werden.

Schmerzen erkennen heißt Verantwortung ernst nehmen

„Zudem liegt es sowohl in unserer moralischen als auch rechtlichen Verantwortung, unsere Tiere frei von Schmerzen und Leiden zu halten“, betont Witting. Wer weiß, worauf zu achten ist, kann beim eigenen Tier Veränderungen gut erkennen und entsprechend reagieren, motiviert die Tierärztin zum genauen Hinschauen: „Schmerzanzeichen unterscheiden sich im Detail zwar etwas nach Tierart, einige sind jedoch für alle Tiere ähnlich. Es gilt vor allem, auf Veränderungen zu achten.“ Diese können das Verhalten, die Körperhaltung, den Gesichtsausdruck, das Gangbild, die Bewegung, die Verdauung oder auch die Lautäußerung betreffen.

Bei kleinen Heimtieren ist eine besonders zügige Reaktion wichtig, denn Schmerzen können zu reduzierter Futteraufnahme führen, was bei diesen Tieren schnell lebensbedrohlich werden kann. Aber auch für Hunde und Katzen gilt: Sicherheitshalber in der Tierarztpraxis abklären lassen, was los ist, wenn Auffälligkeiten entweder plötzlich und sehr massiv auftreten oder Schmerzanzeichen über einen längeren Zeitraum beobachtet werden.

Detaillierte Informationen finden Tierhalter:innen auf der TASSO-Webseite:

Schmerzerkennung bei Hunden 

Schmerzerkennung bei Katzen

Schmerzerkennung bei kleinen Heimtieren 


Download: 
Bildnachweis: TASSO e.V. / Angelina Brückner Fotografie

758.548 „Gefällt mir“-Angaben

Danke für die vielen Likes!

TASSO-Videos

Alles zu den Aufgaben von TASSO in Bildern

Newsletter

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden!

Cookies

Liebe Tierfreunde,
um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen, verwenden wir Cookies. Einige Cookies sind technisch notwendig (essentiell), damit unsere Webseite funktioniert. Zudem verwenden wir Cookies zu Marketing- und Statistik-Zwecken, um Ihnen ein noch besseres Webseiten-Erlebnis zu bieten. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten und diese jederzeit unter „Cookie-Einstellungen“ einsehen und ändern. Erklärung zur Nutzung von Cookies auf unserer Webseite Datenschutzerklärung